Projektarbeit in Tadschikistan - Die Zukunft ist öko. © Welthungerhilfe

Die Bauern im Zeravshan-Tal haben schon lange den Blick für die Schönheit ihrer Heimat, für die schneebedeckten Berge und tiefe Seen, verloren. Die Älteren haben Aufstieg und Fall der Sowjetunion miterlebt. Viele haben lange Jahre Bürgerkrieg hinter sich. Und auch sonst ist das Leben der Menschen von jeher sehr beschwerlich: Das abgelegene Tal ist im Winter unpassierbar. Regelmäßig machen Dürre, Starkregen und Schmelzwasserfluten die harte Arbeit vieler Jahre zunichte.

Kartenübersicht Tadschikistan © Welthungerhilfe
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Die Welthungerhilfe unterstützt die 17.500 Tal-Bewohner mit Energiesparöfen und hochwertigen Kartoffelpflanzen. Die Energiesparöfen verbrauchen wesentlich weniger Brennmaterial. Sie rußen weniger, schützen dadurch die Gesundheit und entlasten die Frauen. Denn sie haben jeden Tag viele Stunden Holz und Kuhdung für ihre traditionellen Feuerstellen gesammelt. Den Kuhdung nutzen die Bauern jetzt, um ihre Kartoffelfelder zu düngen. Darüber hinaus lernen sie, wie sie ihre berühmten Aprikosen richtig lagern, schonend trocknen und gut verkaufen.

Neben der Landwirtschaft brauchen die Menschen noch andere Möglichkeiten, Geld zu verdienen. Die Welthungerhilfe zeigt ihnen, wie das mit "sanftem Tourismus" funktioniert. Die Familien setzen Wege instand, führen Wanderer in die Berge, vermieten Zimmer und verkaufen Andenken. Jetzt lernen Sie, dass die Schönheit ihrer Berge sie doch auch vor dem Hungern bewahren kann.

Die Menschen in Tadschikistan sind auf einem guten Weg. Bitte spenden Sie, damit sie diesen Weg Schritt für Schritt weitergehen können.

 

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