Unsere Themen im Überblick
Weltweit hungern rund eine Milliarde Menschen, so die offizielle Zahl. Jedem siebten Menschen bleibt somit das Recht auf Nahrung verwehrt. Hunger ist die direkte Folge mangelnder Einkommen: Wer in absoluter Armut lebt, hat kein Geld für angemessene Nahrung, wird krank und stirbt. Verschärft wird die globale Hungerkrise durch steigende Nahrungsmittelpreise und zunehmende Verknappung von Grundnahrungsmitteln. Hunger ist ein Problem, dessen soziale, politische und ökonomische Ursachen bekämpft werden müssen.
Wenn das Leben von Menschen durch Naturkatastrophen oder bewaffnete Konflikte unmittelbar bedroht wird, sind sie vorerst auf schnelle und effektive Hilfe angewiesen. Nach der Soforthilfe folgt die langfristige sowie nachhaltig angelegte Hilfe. Das vorrangige Ziel besteht darin, den Opfern das Überleben zu ermöglichen und zum Wiederaufbau ihrer Lebensgrundlagen beitzutragen. Dieses leistet die Welthungerhilfe zusammen mit ihren Partnern in über 70 Ländern.
Die Folgen des Klimawandels betreffen uns alle, denn das Wetter verändert sich grundlegend auf der ganzen Welt. Die Menschen in den Entwicklungsländern leiden darunter jedoch besonders stark: Dürren, Überschwemmungen oder Wirbelstürme ziehen Ernteausfälle, Hunger und Seuchen nach sich.
Ob im Bundestag, in der Europäischen Kommission oder auf G8-Gipfeln: Entwicklungspolitik spielt u.a. neben Außen-, Wirtschafts- und Agrarpolitik eine wichtige Rolle in den internationalen Beziehungen. Sie hat unmittelbare Auswirkungen auf die Lebensbedingungen vieler Menschen im Süden. Die Welthungerhilfe beobachtet und kommentiert entwicklungspolitische Entwicklungen auf nationaler und internationaler Ebene.
In den Entwicklungsländern sind es oftmals die Frauen, die die größte Last im Kampf um das tägliche Überleben tragen. Trotzdem sind sie fast überall benachteiligt - wirtschaftlich, sozial, politisch und rechtlich. Darum setzt sich die Welthungerhilfe besonders für Chancengleichheit ein. Wer Frauen stärkt, stärkt die gesamte Gesellschaft.






