Der Treibhauseffekt - kurz und knapp erklärt

Der Treibhauseffekt - grafisch
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Die "Glashülle" der Erde
Der Treibhauseffekt ist absolut notwendig für das Leben auf der Erde. Die durchschnittliche Temperatur an der Erdoberfläche beträgt +15° C, ohne den natürlichen Treibhauseffekt läge sie bei -18° C. In der Erdatmosphäre bewirken Treibhausgase wie Wasserdampf, Kohlenstoffdioxid und Methan seit Bestehen der Erde einen Treibhauseffekt, der einen entscheidenden Einfluss auf die Klimageschichte der Vergangenheit und das heutige Klima hat.
Diese Gase funktionieren wie eine Membran, die die kurzwellige Strahlung der Sonne nahezu ungehindert passieren lässt und die langwellige Strahlung der Erdoberfläche teilweise zurückhält. Das Prinzip funktioniert hier ähnlich wie beim Treibhaus. Das Treibhaus hat eine Glashülle, die ebenfalls kurzwelliges Licht passieren lässt und langwellige Wärmestrahlung sozusagen gefangen hält.

Rinderzucht trägt zur
Aufheizung des Klimas bei.
© DWHHDer Mensch als Verursacher
Der Mensch beeinflusst den Treibhauseffekt auf verschiedene Art und bewirkt damit einen Anstieg der Temperatur. In den letzten 100 Jahren erhöhte sich die Durchschnittstemperatur der Erdoberfläche um etwa +0,7°C bis +0,8°C. Der steilste Anstieg wurde innerhalb der letzten 30 Jahre verzeichnet. Die Veränderung der Konzentration der Treibhausgase - CO2 um 20 Prozent, Methan um 90 Prozent durch Reisanbau, Rinderzucht und Müllfäulnis - führte zu einer Erhöhung der globalen Durchschnittstemperatur von +13°C auf +15°C.
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