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Brennpunkt 15

Mit Krisenprävention gegen Hunger

Vorbeugen von Gewaltkonflikten – das will die zivile Krisenprävention wie sie seit Mai 2004 von der Bundesregierung als ressortübergreifende Aufgabe wahrgenommen wird. (Version 2010)

Zusammenfassung

Vorbeugung statt Bearbeitung von bereits ausgebrochenen Gewaltkonflikten – dieser Leitgedanke liegt der zivilen Krisenprävention zugrunde. Seit Mai 2004 wird zivile Krisenprävention von der Bundesregierung im Rahmen des Aktionsplans "Zivile Krisenprävention, Konfliktlösung und Friedenskonsolidierung" als ressortübergreifende Aufgabe wahrgenommen.

Jetzt steht sie vor einschneidenden Kürzungen. Der Haushaltsentwurf des Auswärtigen Amtes für 2011 sieht nicht nur gravierende Einschnitte in den Bereichen „Humanitäre Hilfe“ und „Menschenrechte“ vor, sondern auch einen Abbau der Mittel für zivile Krisenprävention um rund 30 Prozent. Sollte diese Planung so umgesetzt werden, können viele wichtige Maßnahmen, die von staatlichen und nicht-staatlichen Organisationen in diesem Feld derzeit umgesetzt werden, nicht mehr aufrecht erhalten werden. Dies wird auch langfristige Folgen für viele Entwicklungsziele haben. Denn die zivile Krisenprävention hilft nicht nur, Opfer von Gewalt zu vermeiden, sondern langfristig die Anzahl der Armen und Hungernden zu reduzieren.

Brennpunkt 15
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Übersicht

Sprache

Deutsch

Erscheinungsjahr

2010

Verwendungszweck

Welthungerhilfe-Informationen Positionspapiere

Themen

Entwicklungspolitik

Kurzbeschreibung

Aktuelle politische Themen, verständlich erklärt: Das sind die Brennpunkte der Welthungerhilfe.