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Brennpunkt 25

Durban: Das Ende der Klimadiplomatie?

Überlagert von der Europa-, Euro-, Griechenland- und Italienkrise und weitgehend unbeachtet von der internationalen Öffentlichkeit findet vom 28. 11.bis zum 9. 12. zum 17. Mal die Vertragsstaatenkonferenz der UN-Klimarahmenkonvention statt. (Version 2011)

Zusammenfassung

Es treffen sich Delegierte von über 190 Staaten, angeführt von ihren Umweltministern, in Durban, Südafrika. Nach dem Desaster von Kopenhagen 2009 ist weitgehend Skepsis darüber eingetreten, die Welt könnte die Erwärmung der Erde bis 2100 auf unter zwei Grad Celsius beschränken.

Dies wäre nach Auskunft der Klimawissenschaftler aber dringend nötig, um vor allem die Menschen in den armen Regionen dieser Welt vor den katastrophalen Folgen zu bewahren. Trotz der bereits deutlich spürbaren Auswirkungen der Erderwärmung wird es aber auch in Durban kein global verbindliches und ambitioniertes Klimaschutzabkommen geben. Zu groß sind die Interessengegensätze zwischen Industrie-, Schwellen- und Entwicklungsländern, zu groß der Bedarf an Entwicklung in den ärmeren Ländern und zu beständig der Konsens, Wohlstand ließe sich nur durch fossiles Wachstum erreichen. In Durban kann es maximal nur darum gehen, die Umsetzung der in Cancún verabschiedeten Agenda zu vereinbaren. Dazu gehören mehr Verbindlichkeit bei den Reduktionszielen und langfristige Zusagen zur Finanzierung der immer dringender werdenden Anpassungsmaßnahmen in den vom Klimawandel am meisten betroffenen Ländern.

Brennpunkt 25
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Übersicht

Sprache

Deutsch

Erscheinungsjahr

2011

Verwendungszweck

Positionspapiere Klima

Themen

Klima & Umwelt

Kurzbeschreibung

Aktuelle politische Themen, verständlich erklärt: Das sind die Brennpunkte der Welthungerhilfe.