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Brennpunkt Nr. 35

Bürgerkrieg im Südsudan - Nach den Macheten kommt der Hunger

Der "Brennpunkt Nr. 35" beleuchtet die Lage im Südsudan und stellt Forderungen, den Bürgerkrieg im Südsudan sofort zu beenden.

 

 

Im Südsudan wird derzeit gekämpft; Menschen sterben, werden vertrieben und verlieren ihre Lebensgrundlagen. Beobachter sagen, es sei vor allem ein politischer Krieg, weil es um Macht und Kontrolle innerhalb der südsudanesischen Eliten gehe. Es geht um das Ölgeschäft. Das ist doppelt problematisch. Zum einen profitieren die ärmeren Bevölkerungsschichten nicht von den Einnahmen aus dem Ölgeschäft, da die Eliten den Reichtum unter sich verteilen. Zum anderen sind es Industrieländer und zunehmend auch Schwellenländer, wie z.B. China, die für ihre eigene Entwicklung Öl und andere Rohstoffe aus afrikanischen Ländern beziehen und damit die Nachfrage ständig ankurbeln.

Wie sagte kürzlich die ehemalige Sondergesandte der Vereinten Nationen im Südsudan, Hilde Johnson, im Südsudan mangele es an allem, außer an Ölfeldern und Kriegserfahrung. Auch die Welthungerhilfe, die seit 1986 im südlichen Sudan engagiert ist, will mit dem neuen Brennpunkt ein Licht auf den Konflikt werfen, der Erinnerungen an die grausamen Ereignisse in Ruanda 1994 lebendig werden lässt. (Download in der rechten Spalte)

 

 

Brennpunkt Nr. 35
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Übersicht

Sprache

Deutsch

Erscheinungsjahr

2014

Verwendungszweck

Positionspapiere Hintergründe

Themen

Welthungerhilfe Krisen & Katastrophen Entwicklungspolitik

Kontinente und Länder

Afrika