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Dürre in Ostafrika

So unterstützen wir die Menschen

In Ostafrika bahnt sich eine Hungerkatastrophe verheerenden Ausmaßes an. Schon im dritten Jahr in Folge bleibt der dringend notwendige Regen aus oder ist viel zu gering, um die Ernährung für die Kleinbauern und Viehzüchter sicherzustellen.

Experten fürchten, dass das Leid der Menschen sogar noch das der Hungerkrise von 2010 bis 2011 übertreffen könnte. Damals starben am Horn von Afrika eine Viertelmillion Männer, Frauen und Kinder. Jetzt liegen erneut die Felder brach, die ohnehin schon geschwächten Menschen haben ihre Lebensgrundlage verloren: Das letzte Saatgut ist verbraucht, Wasserstellen versiegen und tausende Tiere verenden. Über 20 Millionen Menschen sind bereits jetzt von Hunger bedroht.

Eine dramatische Situation, die vor allem den immer schlechter werdenden landwirtschaftlichen Bedingungen infolge der wiederholten und anhaltenden Dürren geschuldet ist. Bereits seit Jahren unterstützt die Welthungerhilfe Kleinbauern und Viehzüchter am Horn von Afrika bei Strategien, widerstandsfähiger gegenüber Dürren und plötzlich auftretendem Starkregen zu werden. Dazu gehören moderne Anbaumethoden, Gemüsegärten, alternative Einkommensmöglichkeiten, Brunnen und Wasserspeicher. Doch die derzeitige Notlage in den betroffenen Ländern erfordert jetzt zusätzliche Hilfe. Die Vereinten Nationen gehen davon aus, dass sich die Hunger-Situation in den nächsten Monaten weiter zuspitzen wird. 

Dürre in Ostafrika
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Übersicht

Sprache

Deutsch

Erscheinungsjahr

2017

Verwendungszweck

Welthungerhilfe-Informationen Hintergründe

Themen

Hunger & Ernährungssicherung Krisen & Katastrophen Klima & Umwelt

Kontinente und Länder

Äthiopien Afrika Kongo D.R Sudan Uganda Somalia Kenia