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G20 Gipfel in Hamburg

Forderungen an Staats- und Regierungschefs

Die Welthungerhilfe fordert die Teilnehmer des G20 Gipfels dazu auf, ihrer Verantwortung für eine nachhaltige Entwicklung gerecht zu werden. Die Forderungen im Positionspapier.

Die G20 sind ein informeller, aber auch exklusiver Club. Sie produzieren 80% des globalen Bruttoinlandsprodukts, ihr Anteil am gesamten Welthandel beträgt 85%, am weltweiten Agrarhandel 80%. Aber sie sind auch für 80% der CO2-Emissionen verantwortlich und sind zumindest mitverantwortlich für viele andere globale Probleme, wie z.B. die Folgen hoher Waffenexporte und andere Formen der Unterstützung von Konfliktparteien. Kriege und Konflikte sind die schlimmsten Hungertreiber.

Einige G20-Mitglieder schränken auch den Handlungsspielraum ihrer Zivilgesellschaften drastisch ein; gesellschaftliches Engagement wird in Besorgnis erregender Weise erschwert oder unmöglich gemacht. Durch ihre politische, ökonomische und militärische Macht bestimmen die G20 die globalen Spielregeln entscheidend mit; daraus erwächst eine große Verantwortung für eine globale nachhaltige Entwicklung. Ein komplettes Scheitern des Gipfels – wie bei der G7- würde die Weltgemeinschaft vor erhebliche Probleme stellen.

Mit der Agenda 2030 ist der Weg zur nachhaltigen Entwicklung vorgegeben. Er muss nun konsequent begangen werden, auch durch die G20

Alle Forderungen der Welthungerhilfe an die G20 Mitglieder finden Sie zusammengefasst in einem PDF, rechts zum Download. Das Dokument gibt es auch in Englisch und in Spanisch.

G20 Gipfel in Hamburg
PDF-Download

Übersicht

Sprache

Deutsch

Erscheinungsjahr

2017

Verwendungszweck

Positionspapiere

Themen

Entwicklungspolitik Hunger & Ernährungssicherung Eine Welt

Kontinente und Länder

Afrika Asien Europa Lateinamerika