Welthungerhilfe Mediathek
 
Erweiterte Suche

Ihr Merkzettel

Welternährung 1/2016

Zeitung der Welthungerhilfe

Die Welternährung Ausgabe 1/2016 mit den Themen: Wahlen in Afrika, Lebensmittelverschwendung, Gesundheitsprojekte in Äthiopien und viele mehr. (April 2016)

Inhalt der Ausgabe 1/2016

Titel / Der abgebrochene Aufbruch

In 20 afrikanischen Ländern wird in diesem Jahr gewählt. Aber kaum jemand hofft auf Wandel. Stattdessen fürchten viele, dass im Umfeld der Wahlen politische Gewalt eskaliert. Denn staatliche Sicherheitskräfte gehen vieler ortsmassiv gegen Oppositionelle vor, viele Regierende wollen nicht weichen.

Nachrichten / Das Wegwerfen stoppen

Viele Lebensmittel werden sorglos weggeworfen – weil wir uns in der Menge verschätzt haben oder sie doch nicht mögen. Auch auf dem Feld, bei der Produktion und im Supermarkt gibt es enorme Abfallmengen – ein Skandal angesichts von795 Millionen hungernden Menschen weltweit.

Interview / Es ist leicht wegzuschauen

Martín Caparrós (58) ist Schriftsteller und Journalist. Für sein Buch »Der Hunger«, das in 16 Sprachen erschien, recherchierte der gebürtige Argentinier fünf Jahre lang in Niger, Indien, Bangladesch, Madagaskar sowie im Süd Sudan, in Argentinien und in den USA.

Partner und Projekte / Wasser holen, Kinder bekommen, das Überleben sichern

Die Afar-Region im Nordosten Äthiopiens gehört zu den am wenigsten entwickelten Gegenden des Landes. Bei den Hirtenvölkern ist die Position der Frauen schlecht. Ein Gesundheitsprojekt der Welthungerhilfe und ihrer lokalen Partnerorganisation Afar Pastoralist Development Association(APDA) verbessert ihre Überlebenschancen und die ihrer Kinder.

Fotoreportage / Goldenes Zubrot

Das Leben im Norden Tadschikistans ist hart. Neue Methoden zur Konservierung von Obst und Gemüse und die Einkommensquelle Honig ermöglichen den Menschen nun ein besseres Leben.

Partner und Projekte / Lagawa ist aufgeblüht

Nach zehnjähriger Projektarbeit musste die Welthungerhilfe ihr Feldbüro in Lagawa schließen, weil die Ko-finanzierung ausblieb. Die Menschen fürchten nun, dass die lokalen Institutionen nicht in der Lage sind, die Arbeit der Welthungerhilfeweiterzuführen.

Weltwärts / Den Kanister immer parat

Am 22. März war Weltwassertag. Katharina Kern und Lisa Wagner berichten, wie die Menschen in Indien und Uganda mit unregelmäßiger Wasserversorgung leben – und häufig mit Chemie nachhelfen müssen, um das Wasser von gefährlichen Keimen zu befreien.

Kontrovers / Wachsen oder weichen?

Theo Rauch (70)  analysiert die schwierige Zukunft afrikanischer Kleinbauern unter dem Vorzeichen des Strukturwandels auf dem Land.

Dossier / Das furchtbare Kind tobt

Seit einigen Monaten wütet der schwerste El Niño seit Beginn der Messungen 1870. Nach Schätzungen der Vereinten Nationen bedroht er 60 Millionen Menschen. Die Welthungerhilfe unterstützt mit ihren Projekten die Menschen schon lange dabei, sich vor solchen Risiken zu schützen, und leistet Nothilfe, wo sie erforderlich wird.

Dossier / Der Regen bleibt im dritten Jahr aus

Eine Rekorddürre in Äthiopien lässt Vieh verdursten und Ernten vertrocknen. 15 Millionen Menschen sind von akuter Unterernährung bedroht. Die Viehhirtin Zahara Ali Mohammed hat fast ihre komplette Herde verloren. Jetzt muss sie ihren Kindern erklären, warum das Essen nicht mehr reicht.

Dossier / Kakteen statt Reis auf dem Teller

Das Klimaphänomen El Niño ereignet sich vor allem im tropischen Pazifik, hat aber weltweite Auswirkungen. Dabei kommt es zu einer Umkehrung der Wettersituation. Passatwinde bleiben aus, die Zirkulation und die Temperaturen der Ozeane verändern sich. In einigen Weltgegenden sind Stürme und Überschwemmungen die Folge, in anderen gibt es Dürren.

Dossier / Wir werden nicht mehr überrascht

Prof. Mojib Latif (61) hat in den 1980er-Jahren als einer der Ersten begonnen, das Klimaphänomen El Niño zu erforschen. Der deutsche Meteorologe und Klimaforscher forscht und lehrt am Geomar Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel, wo er den Forschungsbereich Ozeanzirkulation und Klimadynamikleitet.

Hintergrund / Pflanzen, pflanzen, weiter pflanzen

Seit die 52-jährige Rubikem aus der indonesischen Provinz Yogyakarta ein kleines Stück Land besitzt, hat sie ihr Leben dem Wald und den Pflanzen verschrieben. Vor einigen Jahren wurde sie vom Staatspräsidenten persönlich ausgezeichnet. Seit vielen Jahren versucht sieden Waldbauern nahezubringen, wie wichtig der Wald ist.

Abonnieren Sie die Welternährung und verpassen Sie keine Ausgabe!

Welternährung 1/2016
PDF-Download

Übersicht

Sprache

Deutsch

Erscheinungsjahr

2016

Verwendungszweck

Welthungerhilfe-Informationen

Themen

Wasser- und Sanitärversorgung Welthungerhilfe Eine Welt Entwicklungspolitik Hunger & Ernährungssicherung

Kontinente und Länder

Afrika Asien Europa Lateinamerika