Jede Spende hilft!
Euro mehr weniger
IBAN: DE15 3705 0198 0000 0011 15
BIC: COLSDE33
X
Welthungerhilfe in Uganda

Sauberes Wasser für die Menschen in Karamoja

Sauberes Trinkwasser, mehr Hygiene und Sanitäranlagen für die Bewohner von Kleinstädten

Kinder bedienen eine Wasserpumpe
Ein komplett neu aufgebauter Bohrbrunnen in Moroto liefert sauberes Wasser. Die neue Plattform schützt die Kanister vorm Verschmutzen, die Sitzbänke machen den Brunnen zum Treffpunkt.


Wasser ist ein Menschenrecht. Doch für viele Millionen Menschen ist dieses Recht bisher lediglich ein Wunschtraum. Damit er Realität wird, setzt sich die Welthungerhilfe in vielen Ländern für die Versorgung mit sauberem Trinkwasser und sanitären Anlagen ein – so auch in der Karamoja-Region im ostafrikanischen Staat Uganda.

Kleinstädte in Karamoja: Sauberes Wasser und Toiletten sind knapp

Ugandas städtische Bevölkerung wächst – bis 2050 möglicherweise um bis zu 34 Prozent. Besonders schnell gedeihen die Kleinstädte. Hunger und Armut, verursacht durch Dürre und Verlust an Vieh, treiben die Menschen vom Land in die benachbarten Zentren. Sie hoffen, dort Arbeit zu finden. Doch die Kommunen können mit den schnellwachsenden Spontansiedlungen nicht Schritt halten – es entstehen Slums. Dort fehlt es an sanitären Anlagen und einer ausreichenden Wasserversorgung. Die Folgen: Besonders die Kinder werden krank; sie leben und spielen in Schmutz und Schlamm, leiden unter dem Wassermangel und unter "wilden" Müllplätzen. In der Stadt Moroto gibt es große Probleme, sauberes Wasser zu bekommen:

  • Die meisten Menschen holen ihr Wasser mit Handpumpen aus Bohrbrunnen. Da der Boden unter den Brunnen oft nur unzureichend befestigt ist, gelangt durch Unrat und Fäkalien verschmutztes Regenwasser in das Grundwasser.
  • Nur fünf Prozent der Haushalte haben eine eigene Latrine. Die wenigen öffentlichen Latrinen sind stark überlastet. Es bleibt vielen nichts anderes übrig, als ihr Geschäft draußen zu verrichten. Daraus entsteht ein großes gesundheitliches Risiko.
  • Problematisch ist die Situation auch in den Schulen: Viele Kinder auf dem Land besuchen Internate in der Stadt, wo sie häufig in den Klassenräumen übernachten müssen. Es gibt viel zu wenige Toiletten: Oft müssen sich mehr als 100 Kinder eine Latrine teilen. Es fehlt an Waschräumen und an sauberem Trinkwasser.
Wash your hands: Die bemalten Wände der Waschräume erinnern Schulkinder in Moroto ans Händewaschen. Gestaltet von Bobby Serrano vom Kunstkollektiv "Der 6te Lachs".
Wash your hands: Die bemalten Wände der Waschräume erinnern Schulkinder in Moroto ans Händewaschen. Gestaltet von Bobby Serrano vom Kunstkollektiv "Der 6te Lachs".
© Welthungerhilfe / Johannes Probst

In Moroto und in Namalu geht die Welthungerhilfe das sanitäre Problem mit WASH-Projekten an und verbessert Wasserversorgung, sanitäre Einrichtungen und hygienische Bedingungen.

So hilft die Welthungerhilfe

  • In Schulen und Gesundheitszentren werden Latrinen, Waschräume und Tanks zum Sammeln von Regenwasser gebaut.
  • Die Welthungerhilfe fördert Brunnenkomitees, die sich um die Instandhaltung der Brunnen kümmern. Nutzer der Wasserstellen zahlen einen kleinen Beitrag an das Komitee. Das gesammelte Geld wird für zukünftige Reparaturen und Ersatzteile verwendet.
  • Bohrlöcher werden saniert und an strategischen Positionen in den Städten wieder als Wasserquellen eingesetzt.
  • Der Ausbau und Betrieb von Rohrleitungssystemen mit Zapfstellen zur städtischen Trinkwasserversorgung wird unterstützt.
  • Außerdem werden öffentliche Latrinen und Familienlatrinen, besonders auch für Miete gebaut.
  • Arbeitslose Jugendliche werden im Latrinenbau ausgebildet und können so Geld verdienen.

Den Menschen in den Regionen wird so der Zugang zu sauberem Wasser und Hygiene-Anlagen ermöglicht und ihr Gesundheitszustand langfristig verbessert. Die Projekte fördern besonders Kinder: Rundum gesund können sie wieder regelmäßiger zur Schule gehen und lernen, was langfristig der gesamten Bevölkerung zugutekommt.

Das Konzept funktioniert. Helfen auch Sie, damit Wasser weltweit ein selbstverständliches Grundrecht wird! Ihre Spende wirkt!

(Projektnummern: UGA 1048-14 und UGA 1049-14)

Jetzt spenden
Mehr zu unseren WASH-Projekten

Wasser und Entwicklung

Kochen, Waschen, Trinken: Wasser sichert Überleben

Gesundheit und sichere Ernährung: Das sind die Ziele von WASH. Wir kämpfen für das Menschenrecht auf Wasser!

Wasser ist ein Menschenrecht

Doch 3,5 Milliarden Menschen bleibt es verwehrt!

Viele Familien in Karamoja haben keinen Zugang zu sauberem Wasser oder Toiletten. Gemeinsam mit der Bevölkerung verbessern wir die Hygienesituation.

Kontakt
Kerstin Bandsom

Kerstin Bandsom

Informationsstelle

+49 228-22 88 127

Mehr Informationen
Uganda: Was tun, wenn der Regen ausbleibt?
Die Welthungerhilfe
in Uganda