Commerzbank übergibt 20.000 Euro für Ausbildungsprojekt in Indien

- Dr. Wolfgang Jamann, Generalsekretär Welthungerhilfe, nahm den Scheck von Volker Knickmann, Direktor Commerzbank Köln, entgegen.
Bonn, 03.05.2011 Seit mehr als 20 Jahren unterstützt die Commerzbank-Stiftung jährlich Welthungerhilfe-Projekte unter dem Aspekt der Hilfe zur Selbsthilfe. In diesem Zeitraum hat sie bisher über 628.000 Euro sowohl für Nothilfe- als auch für langfristig angelegte Projekte gespendet. In diesem Jahr fiel die Entscheidung auf ein Projekt in drei der ärmsten Distrikte im Nordosten Indiens: West Bengalen, Jharkland und Orissa. Indien kann zwar ein beachtliches Wirtschaftswachstum aufweisen, jedoch gerät die Landwirtschaft in den nordöstlichen Distrikten immer weiter ins Abseits.
In dem von der Commerzbank unterstützten Ausbildungsprojekt werden besonders Jugendliche und Frauen der unteren Kasten gefördert. Insgesamt werden etwa 4.600 Personen praxisorientierte und überwiegend landwirtschaftlich ausgerichtete Ausbildungen erhalten, wie beispielsweise in Bienenhaltung und verbessertem Gemüseanbau und lernen erste Schritte für eine spätere Selbständigkeit. So sollen sie später ihre Fähigkeiten an den Orten einsetzen können wo sie leben und nicht abwandern.
Dr. Wolfgang Jamann, Generalsekretär Welthungerhilfe, nahm den Scheck von Volker Knickmann, Direktor Commerzbank Köln, entgegen und bedankte sich bei der Commerzbank mit Kunsthandwerkkarten, die von der im Projekt unterstützten Minderheit der Adivasi handgefertigt wurden. "Die Unterstützung der Commerzbank trägt mit dazu bei, dass die Welthungerhilfe gezielt die nachhaltige Landwirtschaft und innovative Beschäftigungsmöglichkeiten im ländlichen Raum stärken kann", so Wolfgang Jamann.
"Bildung ist der Schlüssel für Entwicklung", weiß Volker Knickmann, "Es freut uns, dass wir einen Beitrag dazu leisten können, einen Teil der Landflucht zu vermeiden. Wir wissen bei der Welthungerhilfe, dass das Geld sehr gut eingesetzt wird."
Ein Kenner des Projekts ist Dr. Bernhard Hoeper, Welthungerhilfe Bonn und zuletzt Regionalkoordinator in Neu Delhi. Er berichtet über neueste Entwicklungen vor Ort. So hat die indische Regierung gerade ein Regierungsprogramm zur Förderung von Gartenbau aufgelegt, und dieser Aspekt wird nun in das Projekt aufgenommen. Die Aktiviäten der Welthungerhilfe werden regelmäßig geprüft und weiterentwickelt. "Die Hilfe aus Deutschland ist eine riesige Motivation", freut sich Bernhard Hoeper für seine Kollegen in Indien.
Commerzbank-Stiftung
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