Initiative "Viva con Agua":
Sauberes Trinkwasser für Kinder und Jugendliche auf Kuba

Eine richtige Verpflegung ist lebenswichtig - gerade für
Kinder. © WHH
Bildung und Gesundheit für alle Bevölkerungsschichten hat trotz der schweren Wirtschaftskrise, die Kuba seit Ende der 80er Jahre aufgrund des Zerfalls des sozialistischen Staatenbundes erfährt, noch immer einen sehr hohen Stellenwert. Obgleich die kubanische Regierung erhebliche Anstrengungen zum Erhalt und Renovierung der baulichen Substanz im Bildungs- und Gesundheitssektor unternimmt, reichen die verfügbaren Finanzmittel nicht aus, um in allen Bereichen akzeptable Bedingungen zu schaffen.
Ungenügende Versorgung
Nach Einschätzungen der Sozialbehörden der Stadt Havanna ist die Versorgung mit Wasser in Trinkqualität sowohl in den Kindereinrichtungen als auch in den Schulen nicht ausreichend. Insbesondere in den Kinderkrippen und Kindergärten der Hauptstadt fehlen jegliche Ausrüstungen für die Bereitstellung von hygienisch einwandfreiem Trinkwasser. Aufgrund der Schäden am öffentlichen Trinkwassersystem und der im Jahresverlauf stark schwankenden Qualität ist das Leitungswasser häufig mit Keimen belastet und entspricht nicht den Normen für gesundheitlich unbedenkliches Trinkwasser.

Mehr Spaß in der Schule
mit frischem Wasser. © WHH
Ein Liter mehr
Nachdem bereits im Jahr 2004 in 150 Kindergärten Wasserspender installiert wurden, sollen im Rahmen dieses Kleinprojekts in weiteren 100 Kindergärten und ausgewählten Schulen durchschnittlich je drei Trinkwasserspender mit antibakteriellen Filtern und Kühleinrichtungen installiert werden. Dadurch steht jedem Kind zwischen den Mahlzeiten zusätzlich ein Liter einwandfreies Trinkwasser zur freien Verfügung. Somit leistet dieses Vorhaben einen wesentlichen Beitrag zur Gesundheitsvorsorge in der Stadt Havanna zu Gunsten von ca. 8.000 Kindern und Jugendlichen.
(Das Projekt ist mittlerweile erfolgreich abgeschlossen.)
Projektdauer
1. Mai. 2005 bis 30. Juni. 2006 (das Projekt wurde erfolgreich abgeschlossen)
