Wasser und Entwicklung

Wasser ist ein Menschenrecht

Doch 3,5 Milliarden Menschen bleibt dieses Recht verwehrt!

Der Zugang zu sauberem Trinkwasser und Sanitärversorgung ist ein Menschenrecht. Beides ist unabdingbar, um Hunger und Armut zu überwinden. Doch 3,5 Milliarden Menschen haben keinen sicheren Zugang zu einer Wasserquelle, sauberem Trinkwasser, angemessener Hygiene oder Sanitäranlagen.

So verfügen mehr als 748 Millionen Menschen über kein sauberes Wasser. 2,5 Milliarden Menschen – mehr als einem Drittel der Weltbevölkerung – fehlt es an ausreichender Sanitärversorgung.

Zusammen mit ihren Partnern setzt sich die Welthungerhilfe für eine nachhaltige Trinkwasser- und Sanitärversorgung ein, die allen Nutzern gleichberechtigt und dauerhaft zur Verfügung steht. Weiterhin unterstützen wir Menschen dabei, ihre Gesundheit durch besseres Hygieneverhalten zu schützen.

Im Rahmen der Millenniumsentwicklungsziele (kurz MDGs) hat sich die Weltgemeinschaft vorgenommen, den Anteil der Menschen ohne Zugang zu sauberem Trinkwasser und sanitärer Grundversorgung bis 2015 zu halbieren. Im Bereich Wasser wurde das Ziel laut den Statistiken von Weltgesundheitsorganisation und UNICEF 2010 erreicht, allerdings unterliegt dieser Erfolg sehr starken regionalen Einschränkungen. Außerdem sind verfügbare Menge und Qualität des Wassers vielerorts noch nicht ausreichend.

Sauberes Wasser, Sanitärversorgung und Hygiene (kurz WASH) sind aber für eine gesunde Entwicklung des Einzelnen sowie für die nachhaltige Entwicklung von Gesellschaften unverzichtbar. WASH ist damit auch ein zentrales Thema für die Hunger- und Armutsbekämpfung.

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Kontakt
Stephan Simon

Stephan Simon

Fachreferent

0228-22 88 413

Definitionen

Eine verbesserte sanitäre Einrichtung trennt zuverlässig menschliche Fäkalien von menschlichem Kontakt und sichert so eine Basis-Hygiene.

Eine verbesserte Wasserquelle verhindert die Verschmutzung des Trinkwasser durch äußere Verunreinigungen, insbesondere Fäkalien.

Quelle: WHO/UNICEF

Mehr Infos

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