Nutzung von Getreide in Deutschland


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In Deutschland werden jährlich ca. 50 Millionen Tonnen Weizen produziert, das meiste davon in konventionellem Intensivanbau. Davon gelangen 14 Prozent in den direkten Verzehr als Nahrungsmittel – z.B. als Brot oder Flocken. Der Löwenanteil von 54 Prozent wird als Futtermittel für Tiere verwandt. Die Industrie nutzt  sechs Prozent zur Herstellung alkoholischer Getränke wie z.B. Schnaps. Der Rest von 26 Prozent geht in die Lagerhaltung oder wird exportiert.

 

Was wird verbrannt?

Verbrannt werden solche Getreideformen, die für den Verzehr durch Menschen in Deutschland nicht zugelassen sind, wie z.B. das so genannte Ausschussgetreide oder auch Tridikale, eine Kreuzung aus Roggen und Weizen, das höchstens als Futtermittel tauglich ist. Da Großanlagen in Deutschland entsprechend dem Immissionsschutz ausreichend gerüstet sind, ist das Verbrennen solcher erneuerbarer Energieträger gestattet.

Diese Technologie ist inzwischen auch für kleinere Anlage verfügbar sind. Seit einigen Jahren werden in immer mehr Bundesländern Ausnahmeregelungen auch an Kleinfeuerungsanlagen (unter 100 Kilowatt Leistung) gegeben. Doch bisher schlägt die Gesamtmenge des verbrannten Getreides statistisch gesehen kaum zu Buche.

 

Letzte Änderung an dieser Seite: 17.03.2008
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