Nord-Süd-Dialog der Mode: Präsentation "WeltGewänder" am 16. März in Berlin

Themenfoto "WeltGewänder" © Recker
Aufregend, farbenfroh und innovativ - von lässiger Sportswear bis glamouröser Abendmode: Die Welthungerhilfe präsentiert am 16. März 2007 im Palais am Funkturm in Berlin die neuen Kollektionen des 2. Internationalen Modewettbewerb "WeltGewänder 2006/2007". Aus über 100 Modellen junger Modemacher und der malischen Designerin Mimi Konaté prämiert eine internationale Jury die besten Entwürfe.

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Fachkundige Jury
Der Jury gehören unter anderem an: Patricia Riekel, Chefredakteurin Bunte, Instyle, Amica, Stephan Schneider, Designer in Antwerpen, I.E. Fatou-mata Siré Diakité, Botschafterin von Mali und Alfons Kaiser, Ressortleiter "Deutschland und die Welt" und Modeexperte der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Als special guest tritt die Berliner Reggae - Hip Hop Formation Culcha Candela auf (www.culchacandela.de). Katty Salié von RBB/WDR moderiert. Die Einnahmen fließen in ein Projekt der Welthungerhilfe zur Frauenförderung in Mali.

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Engagierte Studenten
An dem Wettbewerb beteiligen sich über 100 Studenten von neun renommierten Modeschulen aus ganz Deutschland. Aufgabe ist es, mit Stoffen aus den Projektländern der Welthungerhilfe - luftige Seide aus Indien, gewachste Baumwolle mit Stempelmuster aus Mali, handgewebter Wollstoff aus den peruanischen Anden aus Peru - eine innovative Kollektion zu entwerfen. Die Studenten sind gerade dabei, ihre Entwürfe umzusetzen.

© LudwigDie "zweite Haut"
Für die jungen Modemacher ist der Wettbewerb mehr als eine kreative Herausforderung. "Mit den Modellen kann man gut zeigen, dass Mode wie eine zweite Haut ist. Und dass es wesentlich ist, wie wir uns in dieser Haut fühlen. Unabhängig davon, wie wir leben und wie viel Geld wir zur Verfügung haben", sagt Siglinde Zisler, Leiterin der deutschen Meisterschule für Mode. Internationaler Partner der Aktion ist die Designerin Mimi Konaté aus Mali, Westafrika, die sich für die Weiterbildung von jungen malischen Modedesignern einsetzt.

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Offen für neue Wege
Mit der Aktion WeltGewänder will die Deutsche Welthungerhilfe junge Menschen erreichen, sie für Entwicklungszusammenarbeit und Probleme der globalisierten Welt sensibilisieren. "Das ist ein ganz neuer Weg, den wir beschreiten", sagt Ingeborg Schäuble, Vorstandsvorsitzende der Deutschen Welthungerhilfe. "Mode als eine Form des kulturellen Dialogs, der zum besseren Verständnis zwischen den Kulturen beitragen kann. Damit können wir junge Menschen auf unsere Arbeit aufmerksam machen. Und zeigen, dass es neben Not und Elend auch kulturellen Reichtum in den Entwicklungsländern gibt, den man erhalten muss".
(Stand: Januar 2007)
Kontakt
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