Weltrisikobericht 2013

Weltrisikobericht 2013

Zusammenhang von Gesundheitszustand und Katastrophenrisiko

Der WeltRisikoBericht 2013 des Bündnisses Entwicklung Hilft berechnet für 173 Länder das Risiko, Opfer einer Katastrophe infolge von extremen Naturereignissen zu werden. Der diesjährige Bericht rückt das Thema Gesundheit und Krankheit in den Blick

Auf das Erdbeben in Haiti folgte nur wenige Monate später auch ein sanitärer Notstand: Rund 270.000 Menschen infizierten sich an Cholera.
Auf das Erdbeben in Haiti folgte nur wenige Monate später auch ein sanitärer Notstand: Rund 270.000 Menschen infizierten sich an Cholera.


Mangelhafter Zugang zur Gesundheitsversorgung, schlecht ausgebaute oder gar fehlende Infrastruktur für Wasser- und Sanitärversorgung führen zu Krankheit oder gar Todesfällen. In Krisensituationen verschärft sich die Situation noch einmal dramatisch, so dass es leicht zur sanitären Katastrophe kommen kann. Betroffen sind vor allem die Ärmsten!

Eine gesunde Gesellschaft ist robuster gegenüber Naturgefahren

Wenn Wirbelstürme, Fluten oder Erdbeben auf unzureichende Wasserversorgung, marode sanitäre Infrastruktur und mangelnde Hygienestandards treffen, besteht immer die Gefahr, dass Krankheitserreger ins Trinkwasser geraten. Mangelndes Wissen über Hygiene und über einfache Maßnahmen, um die Ansteckungsgefahr zu verringern, verschlimmert die Situation. Die Folge sind Durchfall-Erkrankungen und schwere Infektionen.

Auf das Erdbeben in Haiti, das Hunderttausende Tote forderte, folgte nur wenige Monate später auch ein sanitärer Notstand: Rund 270.000 Menschen infizierten sich an Cholera, 5000 Menschen fielen der Epidemie zum Opfer. Die Ursache war verunreinigtes Trinkwasser. Verschlimmert wurde die Lage dadurch, dass viele Menschen in den Übergangslagern auf engstem Raum zusammenleben mussten.

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Katastrophen und Konflikte

Naturkatastrophen, Hunger und Gewalt gefährden Menschen. Die Welthungerhilfe unterstützt sie, ihr Leben zu sichern.

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Ob extreme Naturereignisse für Menschen zur Gefahr werden, hängt nicht alleine von ihrer Intensität ab. Entscheidend ist auch, wie verwundbar die Gesellschaft ist, auf die sie treffen.