Wirkungsorientierung in der Entwicklungszusammenarbeit

Schulkind in Indien. © Rechenburg
Schulkind in Indien. © Rechenburg
Seit der Verpflichtung zu gemeinsamen Entwicklungszielen im Rahmen der "Millenniums-Erklärung" und der "Paris Deklaration 2005" hat Wirkungsorientierung in der Entwicklungszusammenarbeit einen hohen internationalen Stellenwert erfahren.

Mehr denn je sind die Gebergemeinschaft, aber auch Nichtregierungsorganisationen (NRO) gefordert, glaubwürdig nachzuweisen, dass sie die ihnen zur Verfügung gestellten Mittel effektiv einsetzen und einen sichtbaren Beitrag zur Entwicklung in den Partnerländern leisten. Um diesen Nachweis führen zu können, ist bereits bei der Planung von Programmen und Projekten eine ausdrückliche Orientierung an Wirkungen und die spätere Wirkungserfassung notwendig.

Das Leitmotiv wirkungsorientierter Evaluation der Welthungerhilfe ist, aus Erfolgen und Misserfolgen zu lernen, aus Fehlern Konsequenzen zu ziehen und die Wirkungen der Entwicklungszusammenarbeit (EZ) mit Partnern und Zielgruppen ständig zu verbessern.

Im Oktober 2008 hat die Welthungerhilfe einen Leitfaden Wirkungsorientierung herausgebracht, der in drei Teilen eine praxisorientierte Handreichung für Partnerorganisationen und Projektverantwortliche der Welthungerhilfe bietet.

 

Leitfaden Wirkungsorientierung Teil I erläutert Begriffe und Hintergründe wirkungsorientierter Projektplanung und verortet Wirkungsorientierung im Projektzyklus der Welthungerhilfe.

Leitfaden Wirkungsorientierung Teil II stellt eine praxisorientierte Handreichung bereit, in der das wirkungsorientierte Vorgehen in den einzelnen Projektphasen Schritt für Schritt anhand eines konkreten Projektbeispiels erläutert wird.

Mögliche Methoden, die – in Abhängigkeit vom Projekttyp – bei der Durchführung des jeweiligen Schrittes angewandt werden können, sind nur aufgeführt, aber nicht im Einzelnen näher erläutert.

Leitfaden Wirkungsorientierung Teil III enthält eine Sammlung von Instrumenten und Methoden zur Wirkungsorientierung und benennt Vorteile und Grenzen der jeweiligen Werkzeuge. Die Auswahl basiert zum überwiegenden Teil auf den Erfahrungen, die in den Projekten der Welthungerhilfe gemacht wurden.

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