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Aktuelle Welternährung 2/2017

Aktuelle Welternährung 2/2017

Verpasste Chancen für Afrika

Die Welternährung Ausgabe 3/2017 mit den Themen: Umsetzung der Agenda 2030, Welthunger-Index 2017: Ungleichheit macht hungrig, Kenia: Zwischen Erfolg und Krise, Kambodscha: Die zwei Gesichter des Fortschritts.

Inhalt der Ausgabe 3/2017

Titel/ Jetzt die Weichen stellen

Die Umsetzung der Agenda 2030 muss für die neue Bundesregierung oberste Pflicht sein.

Die Umsetzung der Agenda 2030 der Vereinten Nationen (UN) mit ihren 17 Nachhaltigkeitszielen muss Thema bei den Koalitionsverhandlungen sein und gehört auf die Prioritätenliste der neuen Bundesregierung. Nur so kann sie den drängenden globalen Themen, die auch die Politik hierzulande beeinflussen, begegnen.

BERICHT/ Ungleichheit macht hungrig

Der Welthunger-Index 2017 zeigt: Faktoren wie Alter, Geschlecht, Herkunft oder sozialer Status können massive Benachteiligungen nach sich ziehen.

Mit den weltweit produzierten Nahrungsmitteln könnte problemlos die Weltbevölkerung ernährt werden. Dass es trotzdem Hunger gibt, ist auch eine Folge gravierender Ungleichheit. Das legt der Welthunger-Index 2017 dar. Er wurde am 12. Oktober in Berlin von Welthungerhilfe-Präsidentin Bärbel Dieckmann und Dr. Klaus von Grebmer vom Washingtoner Forschungsinstitut IFPRI vorgestellt.

REPORTAGE/ Zwischen Erfolg und Krise

Akute Hungerkrisen bedrohen Kenias Weg zu einer besseren Ernährungssicherung – Annullierung der Wahl könnte zur Zerreißprobe führen.

Kenia hat in den letzten Jahren sein Wirtschaftswachstum konstant gesteigert und erfolgreich an der Verbesserung seiner Ernährungssicherheit gearbeitet. Doch die Dürre in diesem Jahr hat Ernten und Viehbestände zerstört und die Nahrungsmittelpreise in die Höhe getrieben. Politisch könnte die Annullierung der Wahl zur demokratischen Zerreißprobe werden.

LÄNDER & PROJEKTE/ Die zwei Gesichter des Fortschritts

Kambodscha konnte die Ernährung seiner Bevölkerung massiv verbessern, doch der Preis ist hoch und der Erfolg fragil.

Kambodscha war noch in den 1970er­ Jahren eines der ärmsten Länder der Welt. Zwei Jahrzehnte mit Krieg, Schreckensherrschaft und Besatzung hinterließen eine hungernde Bevölkerung, die sich nur schwer vom Trauma der Vergangenheit erholte. In den letzten 17 Jahren verzeichnet Kambodscha bemerkenswerte Erfolge bei der Überwindung von Hunger und Armut. Was steckt dahinter?

HINTERGRUND/ 727 Politiker bekannten Farbe

Viele Bundestagskandidaten bekannten sich im Vorfeld der Wahl zur Entwicklungspolitik und zur Einhaltung internationaler Verpflichtungen.

Die Welthungerhilfe befragte im Vorfeld der Wahl die Kandidaten für den 19. Deutschen Bundestag, welche Bedeutung sie den Themen Entwicklungspolitik und der Bekämpfung des Hungers beimessen.

WELTWÄRTS/ Land der Gegensätze

In Uganda gibt es ein großes Nord-Süd-Gefälle und eine Ungleichheit innerhalb der Gesellschaft.

Dass sie mit ungleichen Lebenswelten während ihres "weltwärts"-Jahres konfrontiert werden würden, war den "weltwärts«"-Freiwilligen der Welthungerhilfe klar, als sie nach Uganda aufbrachen. Dabei hatten sie an die Kontraste zum reichen Deutschland gedacht. Dass auch die Ungleichheit innerhalb der Gesellschaft und der Regionen des ostafrikanischen Landes groß ist, hat sie sehr überrascht.

HINTERGRUND/ Monsun − wie seit 60 Jahren nicht

Über die immensen Regenfälle in Nepal, Indien und Bangladesch wurde kaum berichtet, das erschwert den Erfolg der Appelle von Hilfsorganisationen.

Ende August bestimmten die Überschwemmungen durch Hurrikan Harvey in Texas, USA, tagelang die Schlagzeilen und Bilder der deutschen Leitmedien. Dass etwa zeitgleich ein schwerer Monsun über 40 Millionen Menschen in Nepal, Indien und Bangladesch um ihr Hab und Gut brachte, war in den Medien hier eher eine Randnotiz.

DOSSIER-THEMA: Ungleichheit

Hunger und Armut trifft selten alle Menschen eines Landes in gleicher Weise. So beherbergt Indien 81 Milliardäre und gleichzeitig die höchste Zahl hungernder Menschen weltweit. Es ist ist ein Beispiel für das krasse Nebeneinander von extremem Reichtum und extremer Armut, die Menschen hungern lässt. Diese Schere klafft sowohl weltweit zwischen Nord und Süd als auch innerhalb vieler Länder selbst immer stärker auseinander.

  • Ein Bericht über Sierra Leone zeigt, dass Ernährungssicherung auch bedeutet, patriarchale Nahrungsverteilung zu überwinden.
  • Marion Lieser, Geschäftsführerin der deutschen Sektion von Oxfam Deutschland, erklärt im Interview, dass Ungleichheit keine Naturgewalt ist und fordert gerechte Besteuerung von Vermögenden und Konzernen, Mindestlöhne sowie Investitionen in Bildungs- und Gesundheitssysteme.
  • Jane Nalunga erläutert, warum das Wirtschaftspartnerschaftsabkommen EPA, das Uganda mit der Europäischen Union (EU) verhandelt, die Ungleichheit in Uganda verschärfen wird.
  • Katja Freistein zeigt die zentrale Bedeutung von Stimmrechten und anderen Formalia in internationalen Organisationen auf, die viele Entscheidungen zugunsten der wohlhabenderen Länder ermöglichen.

KOMMENTAR/ Fluchtursachen muss die Politik lösen

Dirk Ebach ist überzeugt: Nichtregierungsorganisationen können Kriege und Verfolgung nicht beenden, aber Menschen unterstützen, die vor Hunger oder Klimawandel fliehen.

 

 

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