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18.09.2017 | Blog

Hilfe für Opfer von Naturkatastrophen

Hurrikans, Überschwemmungen, Erdrutsche: Es scheint, als jage eine Naturkatastrophe die nächste. Und wie immer trifft es die Ärmsten. Was zählt ist die Nothilfe für Betroffene.

Eine Frau in Haiti schöpft nach Hurrikan Matthew verschmutztes Wasser
Letztes Jahr richtete Hurrikan Matthew schwere Schäden an. Auch dieses Jahr wird das Land wieder von Naturkatastrophen heimgesucht. © Thomas Rommel/Welthungerhilfe
Hannah Döttling Online Team

Hurrikans, Überschwemmungen, Erdrutsche: Es scheint, als jage eine Naturkatastrophe die nächste. Viele Menschen haben in den letzten Wochen ihr Haus, ihr Hab und Gut, im schlimmsten Fall sogar geliebte Menschen verloren. Und wie immer trifft es die Ärmsten der Armen am schlimmsten. Im Fokus unseres Nothilfe-Teams stehen aktuell besonders die Menschen in Haiti und in Südasien.

Was haben wir doch für ein Glück gehabt.

Georg Dörken, Welthungerhilfe

Erst vor knapp einem Jahr wütete Hurrikan Mathew über Haiti. Der Sturm fegte mit 230 Stundenkilometer über das Land, riss Bäume aus und wehte Dächer von den Häusern. Nicht ohne Grund bereiteten die Haitianer sich daher Anfang September auf das Schlimmste vor, als Hurrikan Irma mit ähnlicher Gewalt direkt auf die Insel zuraste. Länder wie Haiti, dessen Bevölkerung an Hunger und Armut leidet, treffen Naturkatastrophen besonders hart. Und immer wieder wird das Land von schweren Stürmen und Erdbeben heimgesucht.

Den Worten unseres Kollegen Georg Dörken, der vor Ort die Vorbereitungen für den Ernstfall koordinierte, ist nichts mehr hinzuzufügen, denn der Sturm änderte kurz vor Haiti seine Richtung und streifte „nur“ den Norden der Insel.  Nichtsdestotrotz verloren etwa 1.000 Menschen in der Gemeinde Ouanaminthe ihre Häuser und Habseligkeiten.

Im Moment versorgt die Welthungerhilfe hunderte obdachlose Menschen mit zwei Tagesrationen Wasser, Öl, Bohnen und Reis.

Südasien: Nahrungsmittelverteilungen nach Überschwemmungen

Heftige Regenfälle haben Mitte August 2017 in BangladeschIndien und Nepal zu schweren Überschwemmungen geführt. In Indien ist vor allem die Bihar-Region an der Grenze zu Nepal betroffen: 19 Distrikte waren und sind teilweise noch überflutet, ganze Dörfer sind zerstört und die Menschen stehen vor dem Nichts. Viele hausen nun in Notunterkünften am Straßenrand. Insgesamt sind in Indien rund 17 Millionen Menschen von den Überschwemmungen betroffen.

Flut in Nepal: Menschen leben in einem Zelt am Straßenrand
Millionen Menschen in Nepal, Indien und Bangladesch haben durch die Überschwemmungen ihre Häuser verloren und hausen nun in Notunterkünften. © Sajana Shrestha/People in Need

Gemeinsam mit den Partnern Concern Worldwide und People in Need, mit denen die Welthungerhilfe in der Alliance2015 zusammenarbeitet, verteilt die Welthungerhilfe Nahrungsmittelpakete, Wasserreinigungs- und Hygiene-Sets in den besonders betroffenen Gebieten.

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Letzte Aktualisierung 20.12.2017

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