Über Hygiene aufklären

Die Welthungerhilfe führt derzeit 30 Projekte im Bereich Wasser, Sanitärversorgung und Hygiene (WASH) mit einem Gesamtvolumen von 20 Millionen Euro durch. Regionaler Schwerpunkt ist der ländliche Raum in Afrika und Asien.

Mädchen füllt Glas mit sauberem Trinkwasser.
Ein Mädchen in Äthiopien freut sich über frisches Trinkwasser aus dem Hahn. © Jens Grossmann

Insgesamt profitieren rund eine Millionen Menschen von reparierten oder neu erbauten Trinkwasserversorgungsanlagen. Sanitäre Grundversorgung und Trinkwasserhygiene gehören bei allen Wasserprojekten dazu: Durch den Bau von Toilettenanlagen und Handwascheinrichtungen an Grundschulen setzt sich die Welthungerhilfe dafür ein, dass ein verbessertes Hygieneverhalten möglichst früh in der Erziehung verankert wird.

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Arbeit der Welthungerhilfe in Uganda

Regional angepasste Lösungen und kulturelle Akzeptanz sind wesentliche Voraussetzungen dafür, dass die Trinkwasserversorgungsanlagen und sanitäre Einrichtungen auch genutzt werden. Intensive Aufklärungsarbeit und Hygieneschulungen in den Dörfern gehören dabei zu den Hauptaufgaben. Nur wenn die problematischen Zusammenhänge zwischen fäkalen Verunreinigungen von Trinkwasser und Nahrungsmitteln einerseits und Durchfallerkrankungen andererseits verstanden werden, wird es über eine Änderung des Verhaltens letztendlich gelingen, die hohe Kindersterblichkeit weltweit zu verringern.

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