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26.04.2015 | Blog

Nepal: Angst vor Nachbeben

Tag 1 nach dem verheerenden Erdbeben. Wir sind alle heilfroh, dass uns nichts passiert ist. Jetzt müssen wir uns organisieren.

Geflüchtete Nepalesen sitzen auf einem Platz im Patan Dhoka Viertel
Nach dem schweren Erdbeben in Nepal haben sich Menschen in Lalitpur auf einem zentralen Platz im Patan Dhoka Viertel geflüchtet. © Welthungerhilfe
Barbara Zilly Landesbüro Nepal

Doch die Stromversorgung entwickelt sich zunehmend zu einem Problem. Im Moment sind wir im Büro unseres nepalesischen Partners RRN, wo der Stromgenerator läuft und wir Internet haben. Gerade ist es 5 Uhr nachmittags. Es gibt Gerüchte, dass ein weiteres Erdbeben droht. Vielleicht sind es auch bloß Gerüchte, mal sehen. Hoffentlich.

Wir versuchen, ein Auto zu organisieren, denn das Welthungerhilfe-Büro liegt auf der anderen Seite der Stadt. Die Fahrt durch die Stadt hierher war gespenstisch, und auch die Fahrer sind verängstigt. Meine nepalesischen Kollegen sind alle bei ihren Familien. Wir realisieren hier alle nur sehr langsam das Ausmaß der Katastrophe.

Morgen werde ich versuchen, mit dem Team vom Büro aus zu arbeiten. Wir haben aber Angst vor weiteren Nachbeben. Immerhin haben wir einen Innenhof, in dem wir uns aufhalten können. Aber die Internetverbindung dort ist kritisch. Ich weiß auch nicht, ob die Geschäfte morgen öffnen. Es wird sich zeigen.

Meine Kollegin Claudia und ich machen uns jetzt langsam auf den Heimweg. Wir kommen an der Deutschen Botschaft vorbei und werden mal sehen, ob es dort schon mehr Informationen gibt. Wir versuchen weiterhin, Euch so gut und schnell es geht zu informieren.

Liebe Grüße, Barbara

Erdbeben in Nepal: Opfer brauchen Hilfe!
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Letzte Aktualisierung 12.12.2017

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