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26.10.2015 | Blog

Sichere Lebensgrundlagen schaffen

Wie sich die Menschen in Pakistan besser gegen Naturkatastrophen wappnen

Mann steht auf seinem Maisfeld
Ein Mann räumt den Bewässerungskanal zu seinem Mais-Feld frei. © Florian Kopp, Welthungerhilfe

Extremer Regen und Erdbeben - immer wieder kommt es in der Pakistan und angrenzenden Gebieten zu schweren Naturkatastrophen mit zahlreichen Folgen für die Menschen vor Ort.

Im Jahr 2010 erlebten die Menschen in Pakistan in nur wenigen Wochen Überschwemmungen und Sturzfluten von verheerendem Ausmaß. Internationale Organisationen schätzten das Ausmaß der Zerstörung im Land auf mehr als 10 Milliarden US-Dollar. Die Flut hatte besonders schreckliche Folgen in den engen Bergtälern im Norden Pakistans. Dort zerstörten unzählige Erdrutsche Häuser, Schulen, Straßen, Bewässerungsanlagen und Felder.

Etwa 80 Prozent der Bevölkerung dort lebt von der Landwirtschaft. Die Ernte stand zum Zeitpunkt der Flut kurz bevor, wurde aber durch die Wassermassen völlig vernichtet. Mit der Partnerorganisation Lasoona hat die Welthungerhilfe im Anschluss an die Katastrophe Saatgut, Setzlinge, Dünger und landwirtschaftliche Geräte verteilt.

Aussaat mit Zukunft

Damit die Bauern ihre Nahrung für die nächsten Monate und Jahre sicher selbst erwirtschaften können, lernen sie neue ökologische und bodenschonende Anbautechniken, mit denen sie gute Ernten erzielen.

Darüber hinaus werden von der Flut zerstörte Straßen und Häuser wiederaufgebaut. Die Menschen haben die Möglichkeit, ihre Produkte auf den Märkten der Region zu verkaufen und ein zusätzliches Einkommen zu erwirtschaften.

Nicht mehr auf Hilfe von außen angewiesen

Um künftig die Felder und Dörfer besser zu schützen, zeigen Welthungerhilfe und Lasoona der Bevölkerung wie sie Naturkatastrophen rechtzeitig erkennen und welche Maßnahmen sie selbst zum Schutz ergreifen können.

Die Menschen verfolgen das Ziel, sich ein neues Leben aufzubauen und nicht mehr auf Hilfe von außen angewiesen zu sein.

(Projektnummer: PAK1074-15)

Das Projekt wird konfinanziert vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

Schlagworte
Letzte Aktualisierung 12.06.2018

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