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01.01.2019 | Blog

Ursachen und Folgen des Klimawandels

Anpassung und Klimaschutz gehören zum Kampf gegen Hunger

Ausgetrockneter Boden
Ausgetrockneter Boden in Afar, Äthiopien. © Jens Grossmann

Um den Klimawandel und seine Auswirkungen zu verstehen, muss zwischen Wetter und Klima unterschieden werden. Das Wetter ist der physikalische Zustand der Atmosphäre an einem bestimmten Ort zu einer bestimmten Zeit, also wenige Stunden bis hin zu wenigen Tagen. Unter Klima hingegen verstehen Wissenschaftler die atmosphärischen Zustände und Witterungsvorgänge während eines längeren Zeitraumes.  

Erst wenn sich extreme Ereignisse wie Hitzewellen über 30 Jahre häufen und die Durchschnittstemperatur steigt, kann man von Klimawandel sprechen. So hat sich seit dem Jahr 1900 die Erde global um 0,85 Grad erwärmt.

Treibhauseffekt ist Hauptverursacher des Klimawandels

Erderwärmung, Hitzewellen oder das häufigere Auftreten von Klimaphänomenen wie El Niño sind vor allem auf den Treibhauseffekt zurückzuführen. Dabei sorgen Treibhausgase wie Kohlendioxid dafür, dass Temperaturen ansteigen.

Den größten Anteil an der Verschmutzung der Atmosphäre mit Kohlendioxid haben große Industrienationen. Die USA und China sind laut Klimaschutz-Index 2015 zusammen für rund 38 Prozent des jährlichen Ausstoßes an Kohlendioxid verantwortlich.

Die Folgen des Klimawandels sind sichtbar

Climate Action Network International (CAN)

Die Welthungerhilfe ist Teil des weltweiten Netzwerkes von mehr als 1300 Nichtregierungsorganisationen zur Begrenzung des Klimawandels.

Der Klimawandel schreitet voran und die ersten Folgen sind nicht zu übersehen.

Doch was passiert, wenn die Folgen des Klimawandels noch stärker werden? Experten befürchten ernsthafte Auswirkungen des Klimawandels auf die Ernährungssicherheit und noch häufiger extreme Wetterphänomene wie El Niño.

Klimawandel verschärft Hunger und Armut

Nachhaltige Ernährungssicherheit und Klimawandel

Um der Hungerkrise entgegenzutreten ist eine nachhaltige Ernährungssicherung wichtig.

Am härtesten trifft der Klimawandel die ärmsten Länder. Vor allem in den südlichen Breiten sind die Menschen gezwungen, sich neuen Bedingungen anzupassen.  

In Entwicklungsländern produzieren Kleinbäuerinnen und Kleinbauern einen Großteil der landwirtschaftlichen Erträge. Damit spielen sie eine zentrale Rolle für die Ernährung der Bevölkerung. Wird ihre Widerstandsfähigkeit gegen die zunehmenden Dürren, Fluten und andere extreme Ereignisse nicht deutlich verbessert, sind nach einer Studie der Weltbank im Jahr 2030 bis zu 100 Millionen Menschen mehr vom Hunger bedroht.

Der Klimawandel verschärft die Ernährungssituation vor allem durch:

Was bedeutet das für die Arbeit der Welthungerhilfe? 

Die Welthungerhilfe achtet in allen Projekten auf Nachhaltigkeit. Das bedeutet auch, Klimaveränderungen in der Projektplanung einzubeziehen, damit Ernährung langfristig ohne negative Auswirkungen auf das Klima gesichert wird.

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Letzte Aktualisierung 01.03.2019

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