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28.05.2015 | Blog

Wasser ist ein Menschenrecht

3,5 Milliarden Menschen bleibt das Recht auf Wasser verwehrt. 795 Millionen Menschen hungern weltweit und alle zehn Sekunden stirbt ein Kind an den Folgen von Mangel- oder Unterernährung. Diese Zahlen sind erschckend.

795 Millionen Menschen hungern, alle zehn Sekunden stirbt ein Kind an den Folgen von Mangel- und Unterernährung. Dabei gibt es genug Nahrung, Wissen und Mittel, um Hunger auszumerzen.

Hunger-Definition - WAS ist Hunger?

Sprechen Fachleute über Hunger, unterscheiden sie zwei Arten: Akuten und chronischen Hunger.

Akuter Hunger (Hungersnot): Bezeichnet Unterernährung über einen abgrenzbaren Zeitraum. Dieser tritt häufig in Zusammenhang mit Krisen (z.B. Dürren bedingt durch El Niño), Kriegen und Katastrophen auf und betrifft oft Menschen, die bereits unter chronischem Hunger leiden. Knapp zehn Prozent aller Hungernden sind von akutem Hunger betroffen.

Chronischer Hunger: Bezeichnet einen Zustand dauerhafter Unterernährung. Obwohl die Medien meist nur über akute Hungerkrisen berichten, betrifft der chronische Hunger den weitaus größten Teil aller Hungernden. Sie haben zu wenig zu essen, meist auch kein sauberes Wasser oder Gesundheitsversorgung.

Hunger wird auch danach unterschieden, woran es bei der Ernährung konkret mangelt:

Hunger aufgrund von Energie- und Proteinmangel (Makronährstoffe): Dabei wird jeden Tag weniger Nahrung aufgenommen, als der Körper braucht. Die UN-Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation FAO hat den Schwellenwert auf 1.800 Kalorien täglich festgelegt. Daraus errechnet sich die Zahl der 795 Millionen Hungernden. Dabei ist aber zu bedenken, dass gerade arme Menschen oft hart körperlich arbeiten müssen, und der Wert deshalb eigentlich höher liegen müsste.

„Verborgener“ Hunger aufgrund von Vitamin- und Mineralstoffmangel (Mikronährstoffe): Aufgrund einseitiger Ernährung fehlen wichtige Nährstoffe wie Eisen, Jod, Zink oder Vitamin A. Die Folgen sind auf den ersten Blick nicht unbedingt sichtbar, doch insbesondere Kinder können sich geistig und körperlich nicht richtig entwickeln. Das Todesrisiko ist hoch. Weltweit leiden zwei Milliarden Menschen an „verborgenem Hunger“.

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Letzte Aktualisierung 21.03.2018

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