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18.10.2016 | Nachbericht

Welt ohne Hunger? Utopie oder greifbares Ziel?

Kooperationsveranstaltung mit der Körber-Stiftung in Hamburg

Publikum und vier Gäste auf dem Podium
Über 200 Hamburger Gäste folgten der Einladung ins KörberForum an der Kehrwiederspitze. © Welthungerhilfe

Anlässlich der Woche der Welthungerhilfe 2016 veranstaltete die Körber-Stiftung in Kooperation mit dem Hamburger Freundeskreis der Welthungerhilfe eine hochkarätig besetzte Podiumsdiskussion.

Über 200 Hamburger Gäste folgten der Einladung ins KörberForum an der Kehrwiederspitze. Dort diskutierten Barbara Unmüßig aus dem Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung, Cord Jakobeit, Professor für Internationale Beziehungen an der Universität Hamburg, und Bärbel Dieckmann, Präsidentin der Welthungerhilfe über Hindernisse und gangbare Wege zur Beseitigung des weltweiten Hungers.

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Wo liegen die Kernprobleme der Bekämpfung des Hungers? Sollten wir unsere Hoffnung auf technische Innovationen zur Lösung von Ernährungskrisen setzen? Was ist die Rolle der Politik und welchen Beitrag können Einzelne leisten? Unter der Leitung von Moderatorin Julia Steets, Global Public Policy Institute, Berlin, wurden diese Fragen vielschichtig betrachtet, besonders auch im Zusammenhang mit den Folgen des weltweiten Klimawandels, von Bürgerkriegen, der Stärkung von Frauenrechten sowie Außen- und Sicherheitspolitik.

Es ist genug für alle da, es muss nur gerechter verteilt werden

Eine Welt ohne Hunger ist einer der größten Menschheitsträume – und auch erklärtes Ziel der Vereinten Nationen als eines der Ziele für nachhaltigen Entwicklung, die bis 2030 erreicht werden sollen. Angesichts der häufigen Hungersnöte und Dürren, sowie 65 Millionen Flüchtlinge weltweit ist die Nahrungsversorgung von sieben Milliarden Menschen eine große Herausforderung. Hunger gehört als eine wichtige Fluchtursache mehr und mehr auf die politischen Agenda.

„Weltweit gehen auch heute immer noch Millionen Menschen abends hungrig zu Bett“, erklärt Bärbel Dieckmann. „Dabei ist grundsätzlich genug Nahrung für alle Bewohner dieser Erde vorhanden. Sie muss nur gerechter verteilt werden. Die Abschaffung des Hungers bis 2030 ist keine Utopie! Um diese Mammutaufgabe zu bewältigen, müssen wir alle an einem Strang ziehen und unser eigenes Konsumverhalten kritisch hinterfragen.“

Der Hamburger Freundeskreis dankt der Körber-Stiftung für die gelungene Veranstaltung!

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Letzte Aktualisierung 17.07.2018

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