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15.02.2019 | Projektupdate

So sieht Hoffnung aus

Nach dem verheerenden Tsunami auf der indonesischen Insel Sulawesi im September 2018 stand kaum mehr ein Haus. Von jetzt auf gleich verloren 330.000 Menschen ihr Heim. Dank der schnellen Hilfe des Alliance2015-NGO-Bündnisses kehrt nun die Hoffnung zurück.

Eine ältere Frau hält einen gelben Zettel in der Hand, schaut auf ihn und lächelt.
Eine Überlebende des Tsunamis auf Sulawesi lächelt, als sie ihren Namen auf der Liste für Hilfsleistungen stehen sieht. © ACTED
Hannah Döttling Team Communications

Im September 2018 traf es die Menschen auf der indonesischen Insel Sulawesi hart: Nach zwei schweren Erdbeben überschwemmte ein Tsunami weite Teile des Landes und richtete massive Zerstörung an. Über 2.000 Menschen verloren ihr Leben, rund 330.000 Menschen wurden obdachlos. Davon suchten rund 61.000 Menschen Schutz in Camps, oft in provisorischen Zelten, ohne fließendes Wasser, Strom und Toiletten.

Die Welthungerhilfe reagierte sofort und bereitete gemeinsam mit ihrem Alliance2015-Partner ACTED und lokalen Partnerorganisationen Hilfsmaßnahmen vor. Nach einer ersten Einschätzung der Partner vor Ort war klar: Vor allem die Menschen in den ländlichen Gebieten der Distrikte Palu, Sigi und Dongala brauchen dringend Trinkwasser, Zugang zu Toiletten und Hygiene-Artikel, Unterkünfte, medizinische Versorgung und Nahrungsmittel.

Die Zerstörung nach dem Tsunami ist extrem

Diah, 43, macht die Wäsche inmitten der Ruinen in Tilase, Palu. © ACTED
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Kambece, 61, vor ihrem kaputten Notfallzelt in einem Camp in Sigi. © ACTED
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Usman (links), 53, und Rabuna, 50, vor ihren zerstörten Häusern. Sie überlebten, obwohl ihre Häuser durch den Tsunami vollständig zerstört wurden. © ACTED
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Azis, 43, verlor seine Hühnerfarm durch die Katastrophe. Jetzt leitet er den Hilfsdienst in Langaleso, Sigi. © ACTED
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Die Zerstörung auf der Insel Sulawesi ist nach zwei Erdbeben und dem nachfolgenden Tsunami enorm. © IMUNITAS
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Ein Haus nach dem Tsunami - bzw., was davon noch stehen geblieben ist. © ACTED
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Durch das internationale Bündnis konnte die Welthungerhilfe schnell helfen. 1.000 Familien erhielten Pakete mit verschiedenen Hygiene-Artikeln, wie Seife, Zahnbürsten und Zahnpasta, Shampoo und Windeln. Derzeit werden außerdem Hygiene-Schulungen gehalten, um Krankheiten und Epidemien zu verhindern. Der Bau von hygienischen Toiletten und Duschen ist ebenfalls im Gange.

Sichere Unterkünfte bringen ein Stück Lebensqualität zurück

Weil viele Menschen ihr Haus verloren haben und seitdem in provisorischen Zelten ohne Strom und fließendes Wasser leben, hat die Beschaffung von Materialien wie Holz, Draht und Werkzeug hohe Priorität. So können neue, sicherere Notunterkünfte gebaut werden. Insgesamt 4.700 Familien erhalten dadurch eine neue Unterkunft.

Auch die Beschaffung der Wassertanks ist abgeschlossen. Wegen anherrschender Wasserknappheit haben die Partner der Welthungerhilfe zusätzlich damit begonnen, Wasser an die von der Katastrophe betroffenen Gegenden zu liefern. 2.500 Familien erhalten nun für 60 Tage Wasserrationen.

Überlebende des Tsunamis stellen sich an, um ihre Daten für die Nothilfe erfassen zu lassen. © ACTED
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Eine Überlebende des Tsunamis lässt sich in einem Camp für die Hilfsleistungen registrieren. © ACTED
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In einem Camp: Mitarbeiter einer Partnerorganisation nehmen die Daten der potenziellen Leistungsempfänger entgegen. © ACTED
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Dorfbewohner von Dua Hamlet, arbeiten gemeinsam daran, die Holzlatten für neue Unterkünfte aus dem Hilfswagen zu entladen. © ACTED
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Ein Überlebender in Dua Hamlet holt Holz ab, um sich eine vorübergehende Unterkunft zu bauen. © ACTED
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Nach dem Tsunami auf Sulawesi: Ein Arbeiter, der Wassertanks im Lager organisiert. © ACTED
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Letzte Aktualisierung 26.02.2019

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