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03.01.2016 | Projektupdate

Sauberes Wasser in Äthiopien

Hunger, Wassermangel und Ernteausfall: Die Folgen von El Niño bedrohen die Menschen in Äthiopien. Mehr als 10 Millionen sind von extremem Hunger betroffen. Die Welthungerhilfe unterstützt die Menschen, ihr Leben in der Krise zu meistern.

Kerstin Bandsom Team Communications

Äthiopien ist dreimal größer als Deutschland und hat rund 90 Millionen Einwohner. 85 Prozent der Bevölkerung leben auf dem Land. Nur jeder dritte hat Zugang zu sauberem Trinkwasser.

Schlechter noch steht es um die Verfügbarkeit von Sanitäranlagen: Sie liegt gerade bei etwa 20 Prozent. 60 Prozent aller Krankheiten und 15 Prozent der Todesfälle werden durch diesen Mangel verursacht. Besonders betroffen sind Kinder unter fünf Jahren, Frauen und ältere Menschen. Gemeinsam mit den örtlichen Gemeinden und der Partnerorganisation Organisation for Rehabilitation and Development in Amhara (ORDA) unterstützt die Welthungerhilfe in Bahir Dar, der Regionalhauptstadt der Amhara Region, den Bau von Sanitäranlagen und die Erweiterung der Wasserversorgung.

Grundkenntnisse über Hygiene

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In Trainings- und Fortbildungsprogrammen werden grundlegende Kenntnisse über Hygiene und Gesundheit vermittelt. Diese Maßnahmen garantieren, dass das Wasser bis zu seiner Nutzung sauber bleibt und effektiv genutzt wird. Ziel des Projekts ist es, 150.000 Menschen in den städtischen Slums und im Einzugsgebiet von Bahir Dar mit Trinkwasser und Sanitäranlagen zu versorgen.

Die Welthungerhilfe und ORDA beziehen die Gemeinden als aktive Partner in die Planung und Durchführung der Maßnahmen mit ein.

 

Die Bevölkerung wird miteinbezogen

Alles geschieht in enger Zusammenarbeit: Der Kauf und Transport des Materials, die Vorbereitung und Prüfung der Baumaßnahmen sowie die Dokumentation der Auswirkungen des Projekts innerhalb der Dörfer. Auf diese Weise sollen sich die Bewohner stärker für Reparaturen und Wartungen der Wasser- und Sanitäranlagen verantwortlich fühlen.

Der Bau von Trinkwasser- und Sanitäranlagen wird finanziert von der Europäischen Kommission, Viva con Agua und der Welthungerhilfe. Auch die Provinzregierung von Amhara beteiligt sich mit einem erheblichen Anteil an der Finanzierung.

Letzte Aktualisierung 12.03.2018

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Deutsche Welthungerhilfe e. V., Sparkasse KölnBonn IBAN DE15 3705 0198 0000 0011 15, BIC COLSDE33
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