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24.05.2016 | Projektupdate

Sonne satt

„Wenn wir eines genug haben, dann ist es Sonnenenergie“, sagt Projektleiter Shadrack im staubtrockenen Makindu. Und genau diese fördert jetzt Wasser aus tiefen Brunnen.

Ein Wassertank auf Stelzen.
Mehrere Wassertanks stehen in der Region auf Stelzen. Solarbetriebene Pumpen bringen das Wasser rein, die Schwerkraft drückt es in ein Netz aus Rohren bis zu den Zapfstellen. © Philipp Brandstädter
Marc Herbeck Team Stiften & Vererben

Rückblick in das Dorf Kwa Luma in Kenia vor wenigen Monaten: Die Erde ist hart und trocken. Schmutzige Dieselmotoren pumpen hämmernd Wasser aus den wenigen Tiefbrunnen. Geht der Treibstoff aus, versiegt das hämmernde Geräusch und mit ihm das Wasser. Mädchen laufen mehrmals am Tag stundenlang, um schwere Kanister voll Wasser nach Hause zu schleppen. Die hygienischen Verhältnisse sind schwierig, Kleinkinder sterben an Durchfall.

"Energie für Afrika" – Der Name ist Programm 

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Verwendungszweck: Zustiftung Energie für Afrika

Heute ist die Sonne mit ihrer immensen Kraft ein Teil der Lösung in Kwa Luma. Denn sie ist Lieferant von kostenloser und sauberer Energie. "Wenn wir eines genug haben, dann ist es Sonnenenergie", sagt Projektleiter Shadrack. Die Welthungerhilfe installierte ein ganzes Netz aus Rohren und hochgelagerten Tanks. Daneben große Solarpanel. Sie liefern Energie für die Pumpen, die das Wasser zuverlässig aus den Tiefbrunnen in die Tanks fördern.

Frauen füllen jetzt ihre Kanister an gesicherten Zapfstellen. Bezahlt wird bargeldlos per Chipkarte und Handyrechnung. Die Brunnenwärterin überwacht den korrekten Ablauf an den Zapfstellen. Ein Wasserkomitee kontrolliert den korrekten Umgang mit den Einnahmen. 20 Liter sauberes Wasser kosten umgerechnet 2,6 Euro-Cent. Die Einnahmen kommen in die Brunnenkasse der Dorfgemeinschaft, die für die Brunnenwärterin, Wartung und Reparaturen aufkommt.

Das Ergebnis: Zuverlässig sauberes Wasser für über 1.000 Menschen in Kwa Luma, weniger Erkrankungen, kürzere Wege für die Frauen und Kinder, die endlich Zeit für die Schule haben.

Gemeinsam mit der Stiftung Welthungerhilfe erschließen wir auch anderswo neue Energiequellen und ermöglichen damit Entwicklung. So sollen in Sierra Leone 850.000 Menschen endlich Zugang zu Elektrizität bekommen – mit großer Wirkung für Krankenhäuser, Schulen und Privathaushalte. 

Innovation und angepasste Technologie für nachhaltige Entwicklung

Die Stiftung Welthungerhilfe

Ihre Zustiftung erhöht langfristig den Stiftungsfonds "Energie für Afrika" der Stiftung Welthungerhilfe. Für die Projektarbeit werden ausschließlich die Zinsen verwendet. So wirkt Ihre Zustiftung nachhaltig in Energie-Projekten in Afrika. Und das Jahr für Jahr!

Der Brunnen in Kwa Luma mit seiner durchdachten Technik beweist, dass innovative Lösungen Großes bewirken können! Dieses gilt es jetzt auf weitere Dörfer auszudehnen.

Seien Sie Teil der Lösung! Helfen Sie den Menschen langfristig und naturverträglich. Wie? Mit einer Zustiftung zum Stiftungsfonds "Energie für Afrika".

Letzte Aktualisierung 28.02.2018

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