Material und Publikationen

Brennpunkt 10/2009

Afghanistan steht vor den Wahlen und die Unsicherheit im Land nimmt zu - auch für Entwicklungshelfer. Der Brennpunkt zieht vor dem Hintergrund der sich immer weiter verschlechternden Sicherheitslage ein Résumé des internationalen Engagements in Afghanistan.

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Es wird argumentiert, dass der zivile Wiederaufbau den Vorrang vor militärischen Strategien haben muss. Zudem fordert der Brennpunkt eine grundlegende Schwerpunktverschiebung des zivilen Wiederaufbaus: Die afghanische Eigenverantwortung für die Entwicklung des Landes muss trotz aller Schwierigkeiten gestärkt werden.

Dass dies eine schwierige Aufgabe ist steht ausser Frage. "Weit verbreitete Korruption, Vetternwirtschaft und eine nach westlichen Maßstäben kaum vorhandene Zivilgesellschaft", so der Brennpunkt, "stellen die internationale Staatengemeinschaft und die in Afghanistan tätigen internationalen NROs vor scheinbar unlösbare Probleme. Eine Grundvoraussetzung, die für ihre Lösung erfüllt sein muss liegt in einer Anpassung der erfüllbaren Zielsetzungen. Alle Akteure in Afghanistan müssen verstehen, dass eine Entwicklung des Landes nach westlichem Vorbild kaum möglich sein wird."

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Sprache

Deutsch

Erscheinungsjahr

2009

Verwendungszweck

Positionspapiere

Themen

Stärkung der Zivilgesellschaft

Deutsche Welthungerhilfe e. V., Sparkasse KölnBonn IBAN DE15 3705 0198 0000 0011 15, BIC COLSDE33
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