Material und Publikationen

Brennpunkt 18/2011

Seit 10 Jahren fällig: Die Nahrungsmittel-Konvention muss dringend reformiert werden. Doch die Verhandlungen finden in aller Stille statt.

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Details

Im Dezember 2010 beschlossen die Mitgliedsstaaten der Nahrungsmittelhilfe-Konvention (Food Aid Convention) die Reform dieses Instruments. Ein Schritt, der seit annähernd 10 Jahren fällig war. Doch während 2003 und 2007 internationale Konferenzen veranstaltet wurden, um den Reformprozess zu steuern, finden die Neuverhandlungen heute in aller Stille statt. Wenig öffentliche Aufmerksamkeit heißt jedoch auch wenig Druck auf die politischen Verhandlungsführer. Informationen, die aus dem Reformprozess nach außen dringen,  lassen daran zweifeln, ob es gelingen wird, die Konvention zu einem Instrument zu machen, das seinen Zweck erfüllt: effektive, an den Bedürfnissen der Hungernden ausgerichtete Hilfe, die den Bogen von kurzfristiger Nothilfe zu längerfristigen Ernährungssicherungsmaßnahmen schlägt. Als Mitglied des Trans-Atlantischen Food Assistance Dialogs (TAFAD) beobachtet und kommentiert die Welthungerhilfe seit Jahren die Entwicklungen der Nahrungsmittelhilfe-Konvention. Die Defizite des Abkommens sind in der Vergangenheit sehr deutlich geworden. Wo liegen nun die inhaltlichen Knackpunkte, wenn die Konvention ihrem Anspruch gerecht werden will, vorhersehbare Hilfe für Krisenzeiten zur Verfügung zu stellen?

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Sprache

Deutsch

Erscheinungsjahr

2011

Verwendungszweck

Positionspapiere

Themen

Globale Verantwortung

Deutsche Welthungerhilfe e. V., Sparkasse KölnBonn IBAN DE15 3705 0198 0000 0011 15, BIC COLSDE33
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