Material und Publikationen

Brennpunkt 24/2011

Zwischen 2008, dem Jahr, in dem sich die Regierungen auf den Accra-Aktionsplan zur besseren Wirksamkeit von Hilfe verständigten, und 2011, dem Jahr, in dem dieser im südkoreanischen Busan überprüft werden soll, liegen gefühlte Welten.

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Neue geopolitische Kräfteverhältnisse, die Auswirkungen der weltweiten Wirtschafts-, Finanz- und Bankenkrise, der Klimawandel, die demo-graphische Entwicklung, der Mangel an globaler politischer Führungsverantwortung, Verschiebungen in der Armuts- und Reichtumsgeographie, das Entstehen nationaler und globaler Oligarchien – all dies erfordert auch ein Umdenken in der öffentlichen Entwicklungshilfe, die in den letzten Jahren zunehmend unter Erfolgsdruck geraten ist. Das lag zum einen an der Kluft zwischen den hohen Anforderungen an die Entwicklungshilfe und der mangelhaften Umsetzung der Entwicklungsziele. Zum anderen auch am Auftreten neuer finanzstarker Geber wie Indien, China, Brasilien, großen Stiftungen, die ihre Mittel ohne politische Auflagen vergeben.

Sicher, Klimawandel und demografische Entwicklung gab es auch schon 2005 und 2008, aber der Druck hat sich verstärkt. Nach Paris 2005, der ersten Reaktion der Geber auf das angesagte Umdenken, und Accra 2008, soll nun im südkoreanischen Busan vom 29.11. bis zum 01.12.2011 erneut Bilanz gezogen, vor allem aber die Weichen im Hinblick auf neue Paradigmen und eine neue globale Architektur der Entwicklungszusammenarbeit (EZ) mit neuen Akteuren gestellt werden. Dem sogenannten 4. High Level Forum geht eine zweitägige Parallelveranstaltung von zivilgesellschaftlichen Organisationen voraus. Ergebnis des High Level Forums wird ein Busan-Dokument sein - wohl eher eine prinzipielle Erklärung denn ein Aktionsplan.

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Sprache

Deutsch

Erscheinungsjahr

2011

Verwendungszweck

Positionspapiere

Themen

Stärkung der Zivilgesellschaft

Deutsche Welthungerhilfe e. V., Sparkasse KölnBonn IBAN DE15 3705 0198 0000 0011 15, BIC COLSDE33
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