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Material und Publikationen

Brennpunkt 7/2009: Finanzkrise trifft die Ärmsten

Am 2. April 2009 treffen sich die Staats- und Regierungschefs der 20 größten Industrie- und Schwellenländer (G20) in London zum zweiten Finanzkrisengipfel.

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Der Gipfel steht in einer Reihe von Konferenzen, die sich mit den Ursachen der globalen Finanzkrise und möglichen Ansätzen für eine Reform des Finanzsystems beschäftigen. Nachdem es zunächst so aussah als wären die Entwicklungsländer nur wenig von der Finanzkrise betroffen, lassen erste Prognosen inzwischen das Schlimmste befürchten.

Die Kindersterblichkeit könnte in Folge der Finanzkrise um 200-400.000 Kinder pro Jahr steigen. Mindestens 53 Millionen Menschen mehr werden unter die absolute Armutsgrenze fallen. Die Einkommen der 390 Millionen ärmsten Afrikaner werden um bis zu 20% sinken. Ursachen für diese Misere sind unter anderem der Abzug von Investitionen aus Entwicklungsländern, Exporteinbrüche, das Ausbleiben der Auslandsüberweisungen von Familienangehörigen. Die Auswirkungen der Finanzkrise auf Entwicklungsländer verdienen daher beim Finanzgipfel eine besondere Aufmerksamkeit.

Geeignete Instrumente müssen gefunden werden, um die Folgen der in den Industrieländern verschuldeten Krise für die ärmsten der Armen abzufedern. Eine angemessenere Beteiligung der Entwicklungsländer an der Reform der Finanzarchitektur ist dabei unverzichtbar.

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Sprache

Deutsch

Erscheinungsjahr

2009

Verwendungszweck

Positionspapiere

Themen

Globale Verantwortung

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