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Material und Publikationen

Factsheet: Südsudan

Die Welthungerhilfe arbeitet mit Unterbrechungen seit den 90er Jahren im Südsudan (bzw. vormals Sudan). Das von einem Bürgerkrieg gezeichnete Land ringt weiterhin um Stabilität und Frieden. Die Ernährungslage ist kritisch.

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Details

Seit dem 9. Juli 2011 ist der Südsudan ein eigenständiger Staat, abgespalten vom Sudan. Die Vereinten Nationen nahmen den jüngsten Staat der Erde am 14. Juli als 193. Mitglied auf. Mit rund 644km² ist das Land etwa so groß wie Frankreich und hat geschätzt 11 Millionen Bürgerinnen und Bürger.

Ein langer währender Machtkampf zwischen Staatspräsident Salva Kiir, der Volksgruppe der Dinka angehörend, und seinem Stellvertreter Riek Machar aus der Volksgruppe der Nuer, eskalierte im Dezember 2013. Dieser Konflikt entwickelte sich zu einem grausamen Bürgerkrieg zwischen rivalisierenden Volksgruppen, der im gesamten Zeitraum mehr als vier Millionen Menschen aus ihrer Heimat in umliegende Länder aber auch innerhalb des Landes vertrieb. Zehntausende wurden getötet.

Im September 2018 unterzeichneten Kiir und Machar einen Friedensvertrag, der die Machtverteilung im Land auf beide Politiker vorsah. Im Februar 2020 wurde Machar Vizepräsident unter Präsident Kiir. Das Land ringt weiterhin um Stabilität und Frieden. Die Ernährungslage ist kritisch: bis Juli 2023 könnten 7,8 Millionen Menschen Hunger leiden.

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Sprache

Deutsch

Erscheinungsjahr

2023

Verwendungszweck

Factsheet

Themen

Nothilfe

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