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Material und Publikationen

Factsheet: Südsudan

Die Vereinten Nationen haben für den Südsudan die höchste Notfall-Stufe ausgerufen. 90 Prozent der Bevölkerung lebt unterhalb der Armutsgrenze. Die Kämpfe im Südsudan haben bis heute rund 2,5 Millionen Menschen in die Nachbarländer vertrieben

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Am 9. Juli 2011 hatte sich der Südsudan als neuer Staat formal vom Nordsudan abgespalten. Die Vereinten Nationen nahmen den jüngsten Staat der Erde am 14. Juli als 193. Mitglied auf. Mit rund 644km² ist das Land etwa so groß wie Frankreich mit geschätzten 10,3 Millionen Bürgern. Innerhalb des Südsudans eskalierte im Dezember 2013 ein bereits lange währender Machtkampf zwischen Staatspräsident Salva Kiir, der Volksgruppe Dinka angehörend, und seinem Stellvertreter Riek Machar aus der Volksgruppe der Nuer. Dieser Konflikt hat sich inzwischen zu einem grausamen Bürgerkrieg zwischen beiden Volksgruppen entwickelt,der Millionen von Menschen aus ihrer Heimat in umliegende Länder aber auch innerhalb des Landes vertreibt.

Die Welthungerhilfe arbeitet mit Unterbrechungen seit den 90er Jahren im Süsudan. Nach der Unterzeichnung des Unabhängigkeitsabkommens hatte die Organisation begonnen, Rückkehrer und die ansässige Bevölkerung im Bundesstaat Northern Bahr el Ghazal mit dem Notwendigsten zuversorgen und sie beim Bau von Unterkünften zu unterstützen. Zurzeit liegt der regionale Fokus der Welthungerhilfe im Unity State und in Northern Bahr el Ghazal. Die Koordination der Aktivitäten erfolgt vom Landesbüro in Juba aus. Regulär sind etwa 20 entsendete und rund 130 lokale Mitarbeiter für die Welthungerhilfe im Südsudan tätig.

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Sprache

Deutsch

Erscheinungsjahr

2018

Verwendungszweck

Factsheet

Themen

Nothilfe

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