Nothilfebericht 2024
Klimabedingte Katastrophen und bewaffnete Konflikte zählten auch 2024 zu den häufigsten Ursachen für die Nothilfe-Projekte der Welthungerhilfe – die Mehrzahl davon auf dem afrikanischen Kontinent.
Insbesondere führten Überschwemmungen dazu, dass Menschen ihre Wohnungen, ihre Ernte und ihren Lebensunterhalt verloren. Viele Binnenvertriebene verloren alles, was sie sich aufgebaut hatten. Häufig fanden sie auf der Suche nach Schutz nur schwer einen Ort, an dem sie sich gemeinsam mit Tausenden anderen niederlassen konnten. Doch selbst dort waren Sicherheit, ausreichende Nahrung und ein Leben in Würde meist nicht gegeben.
Der Nothilfefonds der Welthungerhilfe stellt in diesen Fällen Mittel bereit, die zweckgebunden für die verschiedenen Notlagen abgerufen werden können. Oft dient das Geld als unbürokratische Anschubfinanzierung, bevor andere Geldgeber wie das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) oder die Europäische Union (EU) reagieren.