Material und Publikationen

Welthunger-Index 2015

Rund 60 Millionen Menschen sind derzeit weltweit auf der Flucht. Viele aufgrund von bewaffneten Konflikten. Der 10. Welthunger-Index betrachtet den Zusammenhang von Hunger und bewaffneten Konflikten.

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Aus der Summary: 

Die Entwicklungsländer haben seit dem Jahr 2000 Fortschritte bei der Hungerreduzierung gemacht. Der Welthunger-Index 2015 (WHI) zeigt, dass die Hungerwerte dort insgesamt um 27 Prozent gesunken sind. Dennoch bleibt die Hungersituation weltweit „ernst“.

In diesem Jahr hat IFPRI zum zehnten Mal den weltweiten Hunger mithilfe dieses multidimensionalen Instruments erfasst. Im vorliegenden Bericht wurden die WHI-Werte unter Anwendung einer neuen, verbesserten Formel errechnet, in der der bisher verwendete Indikator „Untergewicht bei Kindern“ durch die Komponenten „Wachstumsverzögerung bei Kindern“ (engl. „stunting“) und „Auszehrung bei Kindern“ (engl. „wasting“) ersetzt wurde. Mit dieser Veränderung wurde den neuesten Ansichten zu aussagekräftigen Indikatoren für die Unterernährung bei Kindern – eine der drei Dimensionen des Hungers, die die WHI-Formel abbildet – Rechnung getragen.

Die WHI-Werte der verschiedenen Länder und Regionen weisen große Unterschiede auf. Regional sind die höchsten WHI-Werte, und damit das größte Ausmaß an Hunger, noch immer in Afrika südlich der Sahara und in Südasien zu finden. Obwohl dort seit dem Jahr 2000 die größten absoluten Fortschritte erzielt werden konnten, leiden diese beiden Regionen auch heute noch unter einer „ernsten“ Hungersituation.

In 52 Ländern sind die Hungerwerte als „sehr ernst“ oder „ernst“ einzustufen. Der Großteil der acht Länder mit „sehr ernsten“ WHI-Werten liegt in Afrika südlich der Sahara.

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Sprache

Deutsch

Erscheinungsjahr

2015

Verwendungszweck

Studie & Analyse

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