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Eine Frau wäscht ihre Hände.

Coronavirus in Afrika

Eine humanitäre Katastrophe verhindern

Mittlerweile hat sich das Coronavirus nahezu auf der gesamten Welt ausgebreitet und mehrere Millionen Menschen infiziert. Für Hunderttausende der Infizierten verlief die Krankheit tödlich. Während aktuell die meisten Infektionsfälle in den USA und Europa auftreten, ist der afrikanische Kontinent bisher von einer großflächigen Epidemie verschont geblieben. Doch diese bahnt sich an. Das Virus hat mittlerweile nahezu alle afrikanischen Länder befallen.

++ Covid-19-Fälle in Afrika ++

(Stand: 29.05.2020; Quelle: WHO)

Die im Vergleich zu Europa und den USA niedrigen Fallzahlen sind im ersten Moment erfreulich, jedoch ist die Dunkelziffer, aufgrund des Mangels an verfügbaren Corona-Tests, möglicherweise weitaus höher. Der Gesundheitssektor in Sub-Sahara Afrika ist unterbesetzt und mangelhaft ausgestattet, die Datengrundlage ist auch deshalb unzureichend. Dennoch können mathematische Modelle genutzt werden, um Trends vorauszusagen und begründete Prognosen abzugeben. Die WHO Afrika hat die Sorge geäußert, dass die Region in den kommenden Wochen und Monaten zum nächsten Pandemie-Epizentrum werden könnte.

Dazu kommt die Tatsache, dass der afrikanische Kontinent viel verwundbarer ist, als etwa Europa oder die USA. Maßnahmen, die im globalen Norden helfen, können im globalen Süden gar zu einer weiteren Bedrohung für die Menschen führen. Besonders gefährdet sind Menschen in Armutsgebieten. Hier fehlt es an sauberem Wasser, Hygieneartikeln und Lebensraum. Dazu sind in vielen Ländern die Gesundheitssysteme kaum auf eine größere Epidemie vorbereitet. Etliche Kapazitäten fehlen. Ohne schnelles und vorausschauendes Handeln könnte das Coronavirus in Afrika zu einer humanitären Katastrophe mit gewaltigem Ausmaß führen. 

Helfen Sie schon jetzt, das Coronavirus in Afrika einzudämmen. Mit Ihrer Spende unterstützen sie zahlreiche Projekte, um die Menschen vor einer Katastrophe zu bewahren.

Jetzt für unsere Projekte in Afrika und weltweit spenden

Coronavirus-Nothilfe in Sierra Leone
Coronavirus-Nothilfe in Sierra Leone

Viele afrikanische Staaten haben bereits reagiert und Maßnahmen wie Reisebeschränkungen, Schulschließungen oder das Verbieten öffentlicher Versammlungen getroffen, um den Ausbruch in Schach zu halten. Es ist wahrscheinlich, dass Lockdown-Maßnahmen fatale sozio-ökonomische Konsequenzen, vor allem für die arme Bevölkerung, nach sich ziehen. Außerdem könnten sich bestehende Krisen und Konflikte verstärken. Laut Welternährungsorganisation (WFP) könnte sich aufgrund von Covid-19 die Zahl der Menschen, die unter akutem Hunger leiden, fast verdoppeln.

Coronavirus, Covid-19, SARS - womit haben wir es zu tun?

Das Coronavirus ist ein neuartiger Erreger, der zu einer Lungenkrankheit führt, die als COVID-19 bezeichnet wird. Die Bezeichnung Coronavirus ist eigentlich ein Überbegriff, es existiert eine Reihe verschiedener Coronaviren, die auch zu unterschiedlichen Krankheiten führen können. Offiziell wird das aktuelle Virus als “SARS-CoV-2” bezeichnet. SARS steht für “Severe Acute Respiratory” Syndrome, zu Deutsch: “Schweres akutes Atemwegssyndrom”.

Der Ursprung des neuartigen Virus ist bisher nicht vollständig geklärt. Es wird angenommen, dass der Erreger von Fledermäusen stammt.

COVID-19: Krankheit, Symptomatik und Übertragung

Die als COVID-19 bezeichnete Infektionskrankheit ist eine Erkrankung der Atemwege, die der Grippe ähnelt, jedoch wesentlich ansteckender ist. Häufige Symptome sind Fieber, Husten, eine laufende Nase und Kratzen im Hals. Bei einem schweren Verlauf kann es zusätzlich zu einer Atemnot bis hin zu einer Lungenentzündung kommen. Ähnlich wie die Grippe wird auch COVID-19 hauptsächlich über eine sogenannte Tröpfcheninfektion weitergegeben. 

Helfen Sie uns zu helfen

Wie kann ich mich schützen?

Die beste Maßnahme zum Schutz vor einer Infektion ist Abstand. Da es bisher keinen Impfstoff gibt, müssen wir als Gesellschaft dafür sorgen, die Verbreitung des Virus aufzuhalten. Die Kampagne #WirBleibenZuhause des Bundesministeriums für Gesundheit rät außerdem, sich häufig und gründlich die Hände zu waschen, sich nicht im Gesicht zu berühren und in die Armbeuge zu husten.

Diese Maßnahmen helfen gegen die Verbreitung des Coronavirus. © Welthungerhilfe
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Richtig Hände waschen hilft, die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. © Welthungerhilfe
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Afrika und Corona - die tickende Zeitbombe

Afrikas Schicksal hängt in den nächsten Wochen davon ab, wie gut der Kontinent mit einer Epidemie ungeahnten Ausmaßes umgehen kann. Die Lage ist sehr ernst. Das hat auch WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus erkannt, der die afrikanischen Länder mit dem Ausspruch “Afrika muss aufwachen” aufforderte, sich auf das Schlimmste vorzubereiten.  
 
Schaut man nach Europa und in die USA, wird klar, dass die Bedrohung durch das Coronavirus für Afrika ungeahnte Ausmaße annehmen kann. Hunderttausende Infektionen und zigtausend Todesfälle - Gesundheitssysteme sind so überlastet, dass medizinisches Personal teilweise darüber entscheiden muss, wer behandelt wird und wer nicht. Es ist kein Geheimnis, dass die Gesundheitssysteme Afrikas bei Weitem nicht so ausgebaut sind wie jene in Europa und das lässt darauf schließen, dass sie einer großflächigen Epidemie nicht gewachsen wären.

Beispielmaßnahmen in den Projektländern

In Sierra Leone erklärt Welthungerhilfe-Mitarbeiterin Tity Simbo Kamara Dorfbewohnern Symptome von Covid-19 und wie sie sich vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus schützen können. © Welthungerhilfe
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Gemeinsam mit unserem Partner Ihsan verteilen wir im Nordwesten Syriens Brot an Bürgerkriegsflüchtlinge aus Idlib. Die Organisation White Helmets hilft dabei, die Verteilstätte zu desinfizieren, um die Ausbreitung des Coronavirus zu vermeiden. © Welthungerhilfe
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Im Arua Distrikt in Uganda verteilen wir mit Unterstützung des BMZ Hilfsgüter zur Coronavorsorge wie zum Beispiel über 2.000 Liter Flüssigseife, 325 Liter Desinfektionsmittel und 500 Schutzmasken. © Welthungerhilfe
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Social Distancing bei der Verteilung von Hygieneartikel an südsudanesische Flüchtlinge in Uganda. © Welthungerhilfe
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In Pakistan herrscht aufgrund des Coronavirus Ausgangssperre. Gemeinsam mit lokalen Partnern verteilen wir im Distrikt Mardan an die ärmsten Familien und Tagelöhner Nahrungsmittelpakete für 8.000 Menschen. © Welthungerhilfe
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Auch in Nepal wurden mobile Hygienestationen aufgebaut. Hier demonstrieren Mitarbeiter der Welthungerhilfe, wie man sich die Hände wäscht, um sich vor Covid-19 zu schützen. © Welthungerhilfe
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In Bangladesch demonstriert unsere Partnerorganisation Anando im Khagrachari Distrikt das richtige Händewaschen, um sich einer Ansteckung mit dem Coronavirus zu schützen. © Welthungerhilfe
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In Indien gibt es eine Ausgangssperre. Im Nainital Distrikt verteilt unsere Partnerorganisation Lok Chetna Manch die ärmsten Familien mit Lebensmitteln, Seife und Schutzmasken. © Welthungerhilfe
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Armut begünstigt die Ausbreitung des Coronavirus

Besonders Länder, die ohnehin schon mit Armut, Hunger, Kriegen, Flucht und den Auswirkungen des Klimawandels konfrontiert sind, bieten dem Coronavirus in Afrika eine große Angriffsfläche. Viele Menschen in diesen Ländern haben keinen ausreichenden Zugang zu sauberem Wasser oder Hygieneartikeln. Das so wichtige Waschen der Hände ist vielen also schon einmal nicht möglich. Dazu leben viele Menschen auf engstem Raum, was die Ausbreitung der Infektionen nur beschleunigen würde. Maßnahmen wie Social Distancing, Quarantäne oder gar Ausgangsbeschränkungen durch die Regierung, würden den Betroffenen mehr schaden als nutzen.

Eine Mutter trägt ihr Kind.
In Afrika hat das Coronavirus besonders fatale Folgen für die Menschen, die ohnehin schon mit Armut, Hunger, Kriegen, Flucht und den Auswirkungen des Klimawandels konfrontiert sind: Sie haben dem Virus weniger entgegenzusetzen und ihre Lebenssituation wird durch die Einschränkungen zum Schutz vor dem Virus noch verschärft, da ihre einzigen Einkommensquellen wegfallen. In Kenia ist Madeline Shimuli, 22 Jahre alt, nun beispielsweise auf Lebensmittelhilfe angewiesen, die sie bei einer Verteilung der Welthungerhilfe im Stadtteil Kibera in Nairobi abholt. © Welthungerhilfe

Da viele Menschen Selbstversorger sind und jeden Tag arbeiten müssen, um über die Runden zu kommen, ist jeder Tag ohne die Möglichkeit zu arbeiten existenzbedrohend. Home-Office ist keine Option, denn ein Großteil der Einwohner Afrikas arbeitet im Agrarsektor. Millionen Menschen werden Einkommensverluste erleiden und keinen oder nur eingeschränkten Zugang zu den für das tägliche Wohlergehen erforderlichen Ressourcen haben. Vorräte, sofern überhaupt vorhanden, wären rasch aufgebraucht, was im schlimmsten Fall zu Hungersnöten in vielen Regionen führen würde.

Es ist zu befürchten, dass die drohende Rezession die Situation der Menschen in vielen afrikanischen Ländern weiter verschlechtern wird. Modellrechnungen haben ergeben: Schon bei einem Prozent weniger Wirtschaftswachstum könnte die Zahl der Armen und Hungernden um zwei Prozent steigen. Es werden insbesondere Menschen Opfer der Rezession sein, die in prekären Arbeitsverhältnissen leben, Tagelöhner*innen, Arbeiter*innen, Beschäftigte im Dienstleistungssektor, in der Gastronomie und im Handel.

Auf eine Krise folgt die nächste

Durch die Gesundheitskrise droht eine Ernährungskrise

Die COVID-19-Pandemie trifft die Ärmsten am schlimmsten. Neben kurzfristig notwendigen Krisenreaktionen müssen langfristige Entwicklungsmaßnahmen im Blick bleiben.

Wir bekommen es hierzulande oft nicht mehr mit, aber Afrika ist auch ohne Corona ein krisengebeutelter Kontinent. Viele Menschen erleben gewaltsame Konflikte, gravierende Ernteausfälle oder zerstörerische Naturkatastrophen. Diese Krisen drohen durch die mediale Aufmerksamkeit auf die Covid-19-Pandemie noch mehr in den Hintergrund zu treten.

In vielen afrikanischen Staaten könnte das Coronavirus zu einer "Krise in der Krise" führen. Etwa in der Zentralafrikanischen Republik, die durch einen Bürgerkrieg seit 2013 in Gewalt versinkt. Hier benötigen etwa 2,6 Millionen Menschen humanitäre Hilfe. Oder Madagaskar, wo rund 2,6 Millionen Menschen durch die Folgen des Klimawandels Hunger leiden.

Ganz aktuell wird Ostafrika, besonders Äthiopien, Kenia und Somalia, von einem riesigen Heuschreckenschwarm heimgesucht, der alles auf seinem Weg verwüstet. Abermillionen Insekten haben einen Schwarm von 60 Kilometern Länge und 40 Kilometern breite gebildet und fressen an einem Tag eine Nahrungsmenge, die 35.000 Menschen satt machen würden. Somalia hat bereits den Notstand ausgerufen.

Wenn sich Corona in den kriselnden afrikanischen Staaten ausbreitet, wird sich die Lage für eine Vielzahl von Menschen dramatisch verschlechtern. 

Ein Hoffnungsschimmer ist Afrikas Erfahrung im Umgang mit Epidemien

Auch Epidemien sind in Afrika leider kein seltenes Übel. Beispielsweise forderten ganze 22 Ebola-Ausbrüche seit 1976 über 14.000 Menschenleben. Besonders betroffen war die Demokratische Republik Kongo, hier starben beim letzten großen Ausbruch über 2.000 Menschen. Zwei Jahre lang versuchte man hier das Virus zu besiegen - mit Erfolg. Zwar gibt es bisher keine offizielle Entwarnung, jedoch durfte am 3. März die letzte Ebola-Patientin die Klinik verlassen. 

Der Kampf gegen die Ebola-Epidemie war für viele Länder Afrikas eine wichtige Lehrstunde in Sachen Umgang mit Epidemien. Ebola ist weitaus ansteckender und tödlicher als SARS-CoV-2. Die Sterblichkeitsrate lag bei bis zu 60 Prozent (Corona bis zu 3 Prozent). Die in der Vergangenheit getroffenen Maßnahmen gegen Ebola dürften sich auch gegen das Coronavirus als hilfreich erweisen.

Eine Frau trägt ein Kleinkind auf dem Arm. Ein Mann misst misst mit einem Fieberthermometer die Temperatur des Kindes.
Eine Frau und ihr Kind an einem Ebola-Checkpoint. Hier wird kontrolliert, ob die Menschen für Ebola typische Symptome aufzeigen. (2014) © Daniel Pilar

Allen voran steht hierbei das frühzeitige Eindämmen der Krankheit, um schwache Gesundheitssysteme nicht zu überstrapazieren. Dabei spielt Aufklärung eine große Rolle. Viele Menschen wurden während der Ebola-Epidemie durch Fehlinformationen hinters Licht geführt. Erst die Aufklärung durch Vertrauenspersonen wie Pastoren oder Stammesväter half vielen Menschen dabei, die Krankheit zu verstehen und Maßnahmen zu treffen. 

Auch das Errichten spezieller isolierter Ebola-Kliniken verhalf letztendlich zum Durchbruch. Mit diesem Prinzip und der Bereitstellung ausreichender Test-Kits, könnte eine beginnende Corona Epidemie in Afrika bereits frühzeitig bekämpft werden.

Für Afrika kann Corona dramatische Folgen haben. Helfen Sie uns jetzt, diese zu verhindern.

Maßnahmen der Welthungerhilfe gegen das Coronavirus

Die Welthungerhilfe hat sich bereits mit einem vierstufigen Krisenplan auf die neue Bedrohung eingestellt. Ziel ist das Sicherstellen sämtlicher Arbeitsabläufe und das Weiterführen der weltweiten Projekte bei gleichzeitigem Schutz unserer lokalen Teams. Sofern lokale Bestimmungen nicht unsere Arbeit erschweren, kämpfen wir weiter zusammen mit den lokalen Gemeinschaften gegen Hunger und bleiben auch beim Kampf gegen das Coronavirus an vorderster Front. 

Comic zum Coronavirus

Ein Comic von Welthungerhilfe und Wash United klärt Kinder und Jugendliche in 20 Sprachen über das Coronavirus und über Hygiene- andere Maßnahmen zur Prävention auf.

Wichtige Erfahrungen im Umgang mit Epidemien konnten die Teams der Welthungerhilfe bereits bei den vergangenen Ebola-Ausbrüchen in Liberia und der Demokratischen Republik Kongo sammeln. Hier wurde den Menschen mit Schulungen zur Seuche und zum Thema Hygiene sowie beim Aufbau von Hygieneeinrichtungen und Behandlungszentren unter die Arme gegriffen.

Viele dieser Hilfsmaßnahmen sind gegen Corona in Afrika bereits in Gange, einige werden geprüft. Kurzfristig hat die Welthungerhilfe bereits 500.000 Euro Soforthilfe bereitgestellt. Dazu unterstützen wir lokale Partnerorganisationen bei der Erstellung, Beschaffung und Distribution von Aufklärungsmaterial. Schulungen zum Thema Covid-19 werden zusätzlich in sämtliche WASH-Projekte integriert. Die Sicherstellung der Hygiene hat in Zeiten einer Epidemie höchste Priorität. Schon die Möglichkeit sich die Hände waschen zu können vermindert das Infektionsrisiko. Darum installieren wir an öffentlichen Orten vermehrt Hygieneeinrichtungen und stellen die Versorgung mit fließendem Wasser sowie Seife sicher. Menschen, die durch Corona besonders bedürftig sind, unterstützen wir zusätzlich mit der Verteilung von Nahrungsmitteln.

Unterstützen Sie jetzt unsere Arbeit in Afrika. Corona stellt eine große Bedrohung für die Menschen vor Ort dar. Ein großflächiger Ausbruch könnte viele Menschen ihr Leben kosten. Helfen Sie jetzt, indem Sie für unsere Projekte gegen Corona spenden!

Das unternimmt die Welthungerhilfe gegen eine Ausbreitung des Coronavirus in unseren Projektländern

Unterstützung von lokale Partnerorganisationen bei der Erstellung, Beschaffung und dem Einsatz von Aufklärungsmaterial, wie Postern, Radiospots, Lautsprecherdurchsagen und Beiträgen in sozialen Medien in lokalen Sprachen.

Ein Aufklärungs-Comic in über 20 Sprachen wird im In- und Ausland verteilt.
 

In laufende WASH Projekte wird die COVID-19 Aufklärung integriert, beispielsweise bei Hygiene-Schulungen.

Neue Handwascheinrichtungen werden installiert, Seife verteilt und die Wasserversorgung an öffentlichen Orten, wie z.B. auf Märkten und in Schulen, sichergestellt.

Neue Latrinen und Waschgelegenheiten werden installiert. Dies ist besonders wichtig an Orten mit vielen Menschen auf engem Raum (z.B. in Flüchtlingscamps).

Die regelmäßige Reinigung von bereits bestehenden Anlagen wird unterstützt.
 

Menschen in Quarantäne werden mit Lebensmitteln unterstützt.
 

Deutsche Welthungerhilfe e. V., Sparkasse KölnBonn IBAN DE15 3705 0198 0000 0011 15, BIC COLSDE33
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