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Digitale Pressemappe Welthunger-Index 2020

Alle Unterlagen für Ihre Berichterstattung

Über den Welthunger-Index

Der Welthunger-Index (WHI) zeigt die weltweite Entwicklung von Hunger und Unterernährung auf. Er soll zu einer stärkeren Wahrnehmung und einem besseren Verständnis des Kampfes gegen den Hunger führen und bietet einen Vergleich der Hungersituation in verschiedenen Ländern und Regionen.

So lenkt der Welthunger-Index die Aufmerksamkeit auf jene Weltregionen, in denen am dringendsten zusätzliche Ressourcen benötigt werden, um den Hunger zu beenden. Der Fokus des diesjährigen WHI liegt zudem auf dem Potential integrierter Gesundheits- und Ernährungssysteme. Sie sind entscheidend, um das zweite der 17 UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung: "Zero Hunger by 2030" zu erreichen.

Der Bericht wird gemeinsam von der Welthungerhilfe und ihrem Alliance2015-Partner Concern Worldwide herausgegeben. Weitere Infos zum WHI gibt es auf www.welthunger-index.de.

Für weitere Rückfragen oder Interviewpartner*innen stehen wir gerne zur Verfügung.

Welthunger-Index 2020: Die Welt ist nicht auf Kurs

Corona, Kriege, Klimawandel könnten Erreichen des weltweiten UN-Nachhaltigkeitsziels Zero-Hunger bis 2030 vereiteln.

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Pressefotos zum kostenfreien Abdruck

Nahrungsmittelverteilung in Zeiten von Corona: Die Kenianerin Madeline Shimuli, 22 Jahre alt, holt zusammen mit ihrer zweijährigen Tochter - kontaktlos - Lebensmittel von der Welthungerhilfe im St. Charles Lwanga Centre in Kibera, Nairobi ab. © Natalia Jidovanu/Welthungerhilfe
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Die zweijährige Cherica übt das richtige Händewaschen vor dem Haus ihrer Großmutter in Cité Soleil, einem marginalisierten Bezirk von Port-au-Prince, Haiti, im Rahmen der Präventivmaßnahmen gegen Covid-19. Der Zugang zu sauberem Wasser, sanitären Einrichtungen und Hygiene ist essenziell, um Kinder und Erwachsene vor Infektionen zu schützen. © Dieu Nalio Chery/Concern Worldwide
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Überschwemmung: Eine junge Frau, ihr Bruder und ihre Schwester sind ihrem Familienzelt umgeben von knietiefem Wasser in einem Flüchtlingscamp im Südsudan. © Welthungerhilfe
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Der Winter ist hart im Flüchtlingscamps Azaz in Nordsyrien. © Welthungerhilfe
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In einem Flüchtlingscamp für im Land Vertriebene in Bentiu, Südsudan, trennt eine junge Mutter Spreu von Getreide, neben sich ihr Baby auf einer Matte (2014). © Roland Brockmann/ Welthungerhilfe
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Im Anschluss an einen Workshop über neue Methoden im Gemüseanbau in der Provinz Nord-Kivu, Demokratische Republik Kongo, kochen und essen die Teilnehmenden gemeinsam. Mit verbesserten Anbaumethoden können die Kleinbäuerinnen und -bauern ihr Einkommen steigern und ihren Zugang zu einer ausgewogeneren und vielfältigeren Ernährung verbessern. © Kai Löffelbein/Welthungerhilfe
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Essensausgabe in einem Slum in der Nähe von Delhi, Indien. Viele der derzeitigen Bewohner*innen sind gestrandete Wanderarbeiter*innen, die von der Corona-Pandemie und dem landesweiten Lockdown überrascht wurden. Das Essen besteht meist aus Reis, Gemüse und Linsen. © Florian Lang/Welthungerhilfe
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Eine Frau mit Kind wartet, während eine lokale NRO im indischen Delhi Nahrungsmittel an Wanderarbeitende ausgibt. Wegen der Maßnahmen zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie haben Tausende von ihnen ihre Existenzgrundlage verloren und sind auf Nahrungsmittelhilfen angewiesen. In Indien wie auch andernorts droht die Pandemie die bereits ernste Hungersituation zu verschärfen. © Florian Lang/Welthungerhilfe
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Ein Mitglied einer Frauenspargruppe in Kalimati Kalche, Nepal, zahlt einem anderen Mitglied ein Darlehen aus. Der Anteil weiblicher Arbeitskräfte in der nepalesischen Landwirtschaft steigt. Ein besserer Zugang zu Krediten und zunehmende Entscheidungsbefugnisse sind für die Ermächtigung von Frauen und die Förderung des Agrarsektors daher unerlässlich. © Just Films/Welthungerhilfe
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Sori Gollo baut in ihrem Gemüsegarten in Kalacha im Marsabit County, Kenia, eine Vielzahl Obst und Gemüse an. Im dürregeplagten Norden Kenias können Nutzgärten dazu beitragen, die Ernährungssicherheit der Haushalte zu verbessern, und den Menschen in entlegenen ländlichen Gebieten alternative Existenzgrundlagen bieten. © Jennifer Nolan/Concern Worldwide
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Grafiken zur kostenfreien Verwendung digital/print

Welthunger-Index 2020: Die analysierten Länder können in Kategorien einsortiert werden, je nachdem, ob die Hungersituation gravierend, sehr ernst, ernst, mäßig oder gering ist. © Welthungerhilfe
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Welthunger-Index 2020, WHI-Wert nach Regionen: In den afrikanischen Ländern südlich der Sahara und in Südasien ist die Hungersituation am schlimmsten. © Welthungerhilfe
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Welthunger-Index 2020: Die Vorreiter in der Hungerbekämpfung sind Sierra Leone und Äthiopien. Die Schlusslichter sind Madagaskar und Venezuela. © Welthungerhilfe
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Weitere Downloads zum Thema

Der diesjährige WHI nimmt eine eingehendere Betrachtung von Hunger und Unternährung in der Demokratischen Republik Kongo vor (WHI, ab S. 35). Einen ergänzenden, schnellen Überblick über die Lage im Kongo liefert unser Factsheet.

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Factsheet: Demokratische Republik Kongo

Die Situation in der Demokratischen Republik Kongo – Zahlen und Fakten. 

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Welthungerhilfe kurz und knapp

Die Welthungerhilfe ist eine der größten privaten Hilfsorganisationen in Deutschland; politisch und konfessionell unabhängig. Sie kämpft für „Zero Hunger bis 2030". Seit der Gründung im Jahr 1962 wurden mehr als 9.830 Auslandsprojekte in 70 Ländern mit 3,95 Milliarden Euro gefördert.

Die Welthungerhilfe arbeitet nach dem Grundprinzip der Hilfe zur Selbsthilfe: von der schnellen Katastrophenhilfe über den Wiederaufbau bis zu langfristigen Projekten der Entwicklungszusammenarbeit mit nationalen und internationalen Partnerorganisationen.