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Hoffnungsvoll blickt Nyakuma Manyang in den Himmel. Sie beobachtet das langsam näherkommende Flugzeug. Schon seit den frühen Morgenstunden ist sie unterwegs – auf dem Weg durch die dürre Steppe nach Ganyiel im Zentrum des Südsudan. Hier verteilt die Welthungerhilfe Lebensmittelpakete an die Bevölkerung.

Nyakuma ist erschöpft, drei Stunden hat der Fußmarsch aus ihrem Dorf gedauert. Ihren Sohn Ruai hält sie fest im Arm – seinen Bruder James musste sie zuhause lassen. Der 3-Jährige ist zu geschwächt, den langen Weg nach Ganyiel hätte er wahrscheinlich nicht überlebt. „Im letzten Jahr habe ich nichts ernten können, denn unsere Felder waren überflutet. Auch auf dem Markt konnten wir nichts zu essen finden“, erzählt Nyakamu traurig, „Wenn es das Flugzeug nicht gäbe, hätten wir gar nichts“.

Hunger und Gewalt zwingen zur Flucht

In diesem Moment öffnen sich die Ladeklappen am Heck des weißen Transportfliegers. Tausende Tonnen Essen gleiten zu Paketen geschnürt und an Fallschirmen befestigt über den wartenden Frauen zu Boden. Nyakuma ist erleichtert: Auch sie wird eines der Pakete mit nach Hause nehmen, das mit Hirse, Hülsenfrüchten, Öl und Mais-Soja-Mischung für ihre Kinder gefüllt ist.

So wie Nyakuma hungert im Südsudan mehr als die Hälfte der gesamten Bevölkerung. Der anhaltende Bürgerkrieg legt das Land seit Jahren lahm, schwere Überflutungen zerstören im Norden des Landes die dringend benötigten Ernten. Seit Oktober 2017 haben 2,1 Millionen Südsudanesen das Land verlassen, weitere 1,8 Millionen sind innerhalb des Landes auf der Flucht. Millionen Menschen sind deshalb auf externe Hilfe wie Lebensmittelverteilungen angewiesen. Die Welthungerhilfe hat bereits Tausende von Essenspaketen verteilt – und sichert so das Überleben von über 70.000 Menschen.

Jetzt helfen und aktiv werden!

Nachhaltige Maßnahmen ändern Leben

Die Essensverteilung ist dabei nur der erste Schritt: Für eine Zukunft ohne Hunger wird die Bevölkerung auch mit langfristigen Maßnahmen nachhaltig unterstützt. Mehr als 1.500 Frauen lernen in Schulungen der Welthungerhilfe, wie sie mit neuen Gemüsesorten nahrhafte Mahlzeiten zubereiten können. Außerdem schützen kilometerlange Deiche aus schweren Sandsäcken die Ernte vor erneuten Überflutungen: „Das Programm hat mein Leben verändert. Jetzt gibt es Grünkohl, Zwiebeln, Tomaten, Kürbisse. Wir haben zum ersten Mal in unserem Leben genug zu essen. Unsere Familien sind gesünder und die Kinder können sich in der Schule viel besser konzentrieren“, freut sich Hannah Nyarira, eine der Frauen im Projekt.

Und auch Nyakuma hat Grund zur Freude: „Wenn ich heute nach Hause komme, weiß ich, dass meine Familie nicht mehr hungrig sein wird. Ich bin so dankbar für die Hilfe, die wir hier bekommen.“

Dürre: Familie bei Lebensmittelverteilung im Südsudan45€

…sichern die Ernährung eines Kleinkindes mit einer nahrhaften Mais-Soja-Mischung für drei Monate.

Eine Frau in Nahaufnahme, sie steht in einer Schlange, vor und hinter ihr sind weitere Frauen.90€

…finanzieren die Grundnahrungsmittel, die eine sechsköpfige Familie für einen Monat benötigt.

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Das DZI Spenden-Siegel bescheinigt der Welthungerhilfe seit 1992 den effizienten und verantwortungsvollen Umgang mit den ihr anvertrauten Mitteln.

Die Welthungerhilfe ist beim Finanzamt als gemeinnützige Organisation anerkannt und von der Körperschaftssteuer befreit. Umsatzsteuer-Identifikationsnummer: DE812801234.

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