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Gemeinsam. Hunger beenden.

„Wir wollen, dass unsere Kinder gesund aufwachsen.“

Als Hunger den Alltag bestimmte

Das kleine Dorf Gbandi liegt umgeben von dichtem Wald im Osten Sierra Leones. Es ist schwül, bald beginnt die Regenzeit. Manche Lehmhäuser haben ein festes Dach, einige sind nur durch Palmblätter vor Wind und Regen geschützt. Hier lebt Mary Bockarie mit ihrem Mann Bockarie Kamara und ihren beiden Kindern Wuya (2 Jahre) und Ishmael (6 Monate).

Als vor zwei Jahren ihr erstes Kind geboren wurde, war die Freude groß. Doch Mary konnte ihre Tochter Wuya nicht ausreichend stillen. Damals gab es nur eine Mahlzeit am Tag, Mary und ihr Mann hatten kaum zu essen. Die Eltern waren voller Sorge, denn Wuya litt an Durchfall und nahm nur wenig zu. „Wuyas Zustand war nicht gut. Ich wusste nicht, wie ich meine Tochter ernähren sollte, außer mit Reis“, erzählt Mary leise.

Ein Gesundheitshelfer kam ins Dorf und stellte fest: Wuya war unterernährt. „Ich hatte große Angst um Wuya, als ich erfuhr, dass sie unterernährt war“, blickt Bockarie zurück. Sofort wurde das Mädchen ins nächste Gesundheitszentrum gebracht. Dort bekam sie energiereiche Erdnusspaste – eine Spezialnahrung für unterernährte Kinder.

Hunger in Sierra Leone

In Sierra Leone ist jedes 4. Kind chronisch unterernährt und eines von 10 Kindern stirbt vor dem 5. Geburtstag. Die Ursachen sind vielfältig: Armut, niedrige landwirtschaftliche Erträge – verstärkt durch die Folgen der Klimakrise – sowie mangelnder Zugang zu Gesundheitsdiensten, Wissen und sauberem Wasser.

Neues Wissen bringt die Veränderung

Als ihre Tochter sich erholte, waren Mary und Bockarie entschlossen, etwas grundlegend zu ändern. Sie nahmen an einem Projekt teil, das die Welthungerhilfe gemeinsam mit der lokalen Organisation MoPADA in Gbandi umsetzt. Sie besuchten Hygieneschulungen, lernten in Kochkursen, wie sie aus lokalen Zutaten gesunde Mahlzeiten zubereiten können.

Das war der Wendepunkt für die Familie. „Jetzt wissen wir, was unsere Kinder brauchen – und wir können es ihnen geben“, sagt Mary, während sie Wuya ein Stück Banane reicht.

Zusammen mit ihrem Mann legte Mary einen Gemüsegarten hinter dem Haus an. Nach einer Schulung erhielten sie das nötige Saatgut und Gartengeräte. Heute wachsen auf ihren Beeten beispielsweise Süßkartoffeln, Bohnen, Mais und Erdnüsse. Die Ernte versorgt die ganze Familie und ermöglicht sogar den Verkauf auf dem lokalen Markt. 

Mary und Bockarie sind froh, dass Wuya heute ein gesundes Mädchen ist. Als sie vor einem halben Jahr zum zweiten Mal Eltern wurden, wollten sie es von Anfang an richtig machen. Ihr Sohn Ishmael wirkt gesund, neugierig und lebendig. Während der Junge nach ihrem Kragen greift, lacht Mary leise und sagt: „Ich stille ihn seit seiner Geburt. Das habe ich gelernt und ich weiß jetzt, wie wichtig das ist.“

„Das Projekt hat unser Leben verändert. Ich wünsche mir, noch so viel mehr für meine Kinder und mein Dorf bewirken zu können.“

Mary Bockarie

Jeder Beitrag zählt!

50€

... geben einer Familie z. B. Werkzeuge und Saatgut an die Hand, um sich selbst zu versorgen.

100€

... erlauben z. B. sechs Frauen in einer Mutter-Kind-Gruppe, mehr über gesunde Ernährung zu erfahren.

200€

... sichern zehn Familien z. B. fünf Obstbäume – für eine nachhaltige Zukunft.

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Mutter spielt mit ihrem Kind auf dem Arm
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