Zur Hauptnavigation springen Zur Suche springen Zum Seiteninhalt springen Zum Footer springen

Dürre und Hunger in Madagaskar

Dürre und Hunger in Madagaskar
11 Spendenaktionen
6.346,14 € wurden bisher gesammelt
101 Bisherige Spender

Seit Jahren bleibt der Regen aus - und damit entfallen auch die Ernten. Das hat dramatische Folgen, denn schon jetzt hungern über 1 Millionen Menschen in Madagaskar. Vielen davon droht der Hungertod.

Die Menschen in einer der ärmsten Regionen weltweit warten auf den Regen, doch er kommt einfach nicht: Wegen anhaltender Dürren sind die Ernten im Süden Madagaskars in den vergangenen zwei Jahren ausgefallen. Auch in den letzten Monaten blieb der lang ersehnte Regen aus: Im Januar 2021 waren fast 69 Prozent des "Grand Sud" von extremer Trockenheit betroffen. Es ist die verheerendste Dürre der letzten 40 Jahre.

"Normalerweise ernten die Kleinbauern zu dieser Jahreszeit, um ihre Familien zu ernähren. Stattdessen müssen die Kinder hungern, weil sie nicht genügend zu essen bekommen", berichtet Marlene Müller, Programmleiterin der Welthungerhilfe in der Hauptstadt Antananarivo.

Sandstürme haben in weiten Teilen der Region Ackerland in Ödland verwandelt - 2021 werden wahrscheinlich wieder 60 Prozent der Ernten verloren gehen. Das ist eine Katastrophe, denn schon heute haben 1,14 Millionen Menschen in Madagaskar nicht genug zu Essen. Für Kinder ist die Lage besonders gefährlich: Die Zahl der Kinder im Grand Sud, die wegen lebensbedrohlicher, akuter Unterernährung behandelt werden müssen, ist um ein Vielfaches angestiegen.

In unserem Projekt in Madagaskar leisten wir schnelle Hilfe: Lebensmittelhilfen versorgen 1.000 Familien, die akut bedroht sind. Wasserverteilungsstellen verschaffen Menschen den überlebenswichtigen Zugang zu Wasser in Dürrezeiten. WASH-Kits schützen die Menschen vor der Ansteckung mit COVID-19 - die Pandemie verschärft die Situation in Madagaskar zusätzlich.

Unterstütze unsere Arbeit in Madagaskar jetzt mit deiner Spendenaktion! Jeder Beitrag hilft!





Diese Spendenseiten sammeln bereits