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Klimawandel kennt keine Grenzen

Klimawandel kennt keine Grenzen
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In den Grenzregionen zwischen Kenia, Uganda und Äthiopien machen sich die Folgen des Klimawandels mit immer häufigeren Dürren bemerkbar. Bei wachsender Bevölkerung werden die natürlichen Ressourcen knapper, es kommt zu Konflikten zwischen nomadisch lebenden Viehhirtenfamilien, die grenzübergreifend nach Weideland suchen, und Kleinbauernfamilien, die auf kargen Böden traditionellen Ackerbau betreiben. Fällt kein Regen, hat das existenzielle Konsequenzen für beide Gruppen: Tiere verenden, Ernten bleiben aus, die Lebensgrundlage der Familien ist zerstört. Viele können es sich nicht leisten, Lebensmittel auf den lokalen Märkten hinzuzukaufen und müssen hungern – bereits jetzt sind rund 3,5 Millionen Kinder unter fünf Jahren in der Region mangelernährt. Die unzureichende Trinkwasserversorgung verschärft die gesundheitlichen Risiken zusätzlich. Zudem beklagen die Familien hohe Verluste unter ihren Tieren, weil es an veterinärmedizinischer Versorgung mangelt.
Deshalb ist es das Ziel der Welthungerhilfe, die Lebensgrundlage sowie die Widerstandsfähigkeit der Kleinbäuer*innen und Viehhirt*innen im Grenzgebiet nachhaltig zu verbessern und die ethnischen Konflikte in der Region zu befrieden. Dabei setzen wir auf einen ganzheitlichen Ansatz: In Trainings lernen die Menschen die Grundlagen einer ressourcenschonenden und effizienten, nachhaltigen Vieh- und Landwirtschaft kennen und setzen diese gemeinsam um. Neue Brunnen und Tiertränken sorgen für mehr Wasser für alle. Zudem organisieren wir Austauschformate zur Konfliktmediation und zur gesellschaftlichen Teilhabe vor allem von Frauen und Jugendlichen.

Unsere Hilfsmaßnahmen
  • Wir bieten Schulungen zu nachhaltigem und klimaangepasstem Herden-, Weide- und Wassermanagement an und fördern die flächendeckende Renaturierung von degeneriertem Weideland, um Erosion vorzubeugen und die Erträge dauerhaft zu sichern.
  • Wir verbessern den Zugang zu sauberem Wasser durch die Instandsetzung von Brunnen.
  • Wir sensibilisieren die Viehhirtenfamilien für ganzheitliche Tierhaltung, initiieren Impfungen für die Herden und führen zertifizierte Zuchttiere für einen gesunden Viehbestand ein.
  • Wir bieten den Kleinbäuer*innen und Hirt*innen Trainingsmaßnahmen zum Aufbau unternehmerischer Fähigkeiten und Vermarktungskenntnissen an. Frauen schließen sich zu Spar-und Kleinkredit-Gruppen zusammen, bilden Rücklagen für Notzeiten und gründen kleine Unternehmen.
  • Insbesondere Jugendliche und Frauen erhalten Schulungen zur rechtlichen und politischen Teilhabe und zur Konfliktmediation.
  • Schwangere Frauen und stillende Mütter besuchen Trainingskurse zu gesunder Ernährung, Wassermanagement und Hygiene.

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