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Es reicht: Hunger ist ländlich

George Moyo ist Kleinbauer in Gokwe, südwestlich von Simbabwes Hauptstadt Harare. Die meisten Menschen hier leben von dem, was sie selbst anbauen oder was sie auf den Baumwollplantagen verdienen.

Zimbabwe Projekte 2014, Kleinbauern in Simbabwe
Kleinbauern bestellen in Simbabwe das Feld. © Welthungerhilfe
Dr. Heinz Peters Team Sector Strategy, Knowledge & Learning

Das Leben der Menschen ist hart und ihre Ernährung kaum gesichert. Die kleinbäuerliche Landwirtschaft wurde von staatlicher Seite jahrelang vernachlässigt. Doch George wagte sich auf neue Wege.

Neue Techniken und kluge Konzepte

Die Wende kam, als die Welthungerhilfe 2008 ein Ernährungssicherungsprogramm im Dorf startete. In Schulungen lernte George moderne Anbaumethoden kennen, welche die Böden schonen und dennoch höhere Erträge einbringen. Die Dorfbewohner probieren neue Sorten aus und achten darauf, welches Gemüse und Getreide sich gegenseitig beim Wachsen begünstigt oder auch nicht. Dass dabei nur natürlicher Dünger zum Einsatz kommt, ist für sie selbstverständlich. 

Gemeinsames Planen im Dorf

Das ganze Dorf profitiert von dem Projekt. Die Bewohner haben sich aufgrund der Beratung und der Schulungen dazu entschlossen, ihr Saatgut nun gemeinsam in Saatgutbanken zu verwalten und neue sichere Lagerhäuser zu bauen. „Früher gab es häufig einen Wettlauf mit Ratten und Mäusen um die Vorräte“, erinnert sich der 53-jährige George. Nun gibt es eine größere Planungssicherheit im Dorf.

In den neuen Lagerhäusern wird das Saatgut für die nächste Ernte aber auch die Vorräte der Dorfgemeinschaft sicher gelagert und nach strengen Vorgaben verwaltet. Dabei gibt jeder auch einen Anteil seiner Ernte für die Dorfbewohner ab, die nicht selbst für sich sorgen können. So werden die Bauern selbst zu Spendern.

Wie wir Kleinbauern unterstützen – dank Ihrer Spende

Aufgeschlossen Neuem gegenüber geht es in Gokwe in die Zukunft. Durch die besseren Ernten erzielen die Bauern Überschüsse zum Verkauf auf dem Markt und damit mehr Einkommen. Gemeinsam schaffen wir Perspektiven.

Unterstützen Sie uns, um in Simbabwe und zahlreichen Ländern, in denen wir tätig sind, neue Schulungen durchzuführen und den Menschen zur Seite zu stehen mit der Anschaffung von Geräten und Materialien sowie bei der Gründung von Kleinstunternehmen, damit sie ihre Erträge weiterverarbeiten und überregional anbieten können.

Letzte Aktualisierung 22.09.2017

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Deutsche Welthungerhilfe e. V., Sparkasse KölnBonn IBAN DE15 3705 0198 0000 0011 15, BIC COLSDE33
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