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Menschen stehen auf einem Berg ausgetrockneter Erde.
Äthiopien

Trinkwasser ist nicht selbstverständlich

Projektstatus laufend
Themenschwerpunkt
Ernährung
Kerstin Bandsom Team Communications

Im Jahr 2017 wird Afrika erneut von einer Dürre gebeutelt: In Äthiopien, Kenia, Somalia und Südsudan sind über 12 Millionen Menschen von einer Hungersnot bedroht. Auch in der Provinz Borana im Süden Äthiopiens sind komplette Regenzeiten ausgefallen. Aufgrund der lang andauernden Trockenheit stirbt den Hirten das Vieh weg. Landwirte können auf ihren verdorrten Feldern keine Nahrungsmittel mehr anbauen. Mit verschiedenen Projektansätzen verbessert die Welthungerhilfe die Lebensbedingungen in der Region.

Dürre in Äthopien - El Niño
Dürre in Äthopien - El Niño

Traditionell leben die Menschen in Borana von der Viehwirtschaft. Übernutzte Böden und Trockenheit haben Weideflächen unfruchtbar gemacht, das Futter reicht nicht für die Herden aus. Immer mehr Vieh wird krank oder stirbt. Ein dramatisches Problem für die Familien, die von und mit den Tieren leben: Sie können weder tierische Produkte wie Milch oder Fleisch verkaufen, noch das Vieh selbst. Sie haben kein Geld, um sich selbst Lebensmittel kaufen. In der Not reduzieren sie ihre Nahrungsration. Rund ein Drittel der Bevölkerung war in den vergangenen Jahren aufgrund von Dürren auf Nothilfe angewiesen.

Sauberes Wasser verändert das Leben

Nicht nur die Tiere, sondern auch die Menschen leiden unter der schlechten Wasserversorgung. Durchschnittlich verfügen Bewohner der ländlichen Gebiete in Borana über vier Liter Wasser pro Tag – das sind elf Liter unter dem festgelegten Mindeststandard. Die Welthungerhilfe unterstützt die Menschen dabei, an sauberes Trinkwasser zu kommen: Sie repariert Brunnen, installiert Solarpumpen und Wassertanks und verteilt mobile Wasserfilter.

Sauberes Wasser ist eine große Erleichterung für die Menschen: Sie sind nicht mehr gezwungen, schmutziges Wasser, zum Beispiel aus Teichen, zu trinken. © Welthungerhilfe
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LKW fahren die riesigen Wassertanks in die Dürregebiete. Dann können sich die Anwohner bedienen. © Welthungerhilfe
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In speziellen Kursen der Welthungerhilfe erfahren die Hirten, wie sie ihr Vieh versorgen können. Hier desinfiziert ein Mann seine Ziegen. © Welthungerhilfe
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Ein mobiler Wasserfilter hat Dima Wagos Leben komplett verändert. Die 30-Jährige, ihr Mann und die beiden Kinder hatten vorher meist aus offenen Teichen oder ungeschützten Wasserstellen getrunken. Die Konsequenz: Sie wurden oft krank, vor allen die Kinder litten unter Durchfall. Die regelmäßigen Besuche in der Gesundheitsstation und notwendige Medikamente rissen Löcher in das kleine Haushaltseinkommen. Seit Dima Wago den Wasserfilter der Welthungerhilfe besitzt, trinken sie nur noch gefiltertes Wasser. Die Familie ist nun deutlich seltener krank und kann Geld für schwere Zeiten sparen.

Das tut die Welthungerhilfe

(Projektnummer: ETH_1135)

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Deutsche Welthungerhilfe e. V., Sparkasse KölnBonn IBAN DE15 3705 0198 0000 0011 15, BIC COLSDE33
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