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Ein Mann spricht durch ein Megaphon zu einer Menschenmenge in Katoto, Kongo
Demokratische Republik Kongo

Ebola, Krieg und Hunger

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Projektstatus laufend
Themenschwerpunkt
Wasser & Hygiene Mehr erfahren
Kerstin Bandsom Team Communications

Im Nordosten der Demokratischen Republik Kongo erleben die Menschen gerade den schlimmsten Ausbruch von Ebola in der Geschichte des Landes. Insgesamt 2.334 Ebola-Fälle sind bestätigt, 1.547 Menschen davon sind gestorben (Stand: 8. Juli 2019). 94 weitere Fälle werden als wahrscheinlich angenommen. 

Dazu kommt der seit 20 Jahren herrschende Krieg zwischen Rebellengruppen, die brutal gegen die lokale Bevölkerung vorgehen. All das in einem Land, in dem ohnehin mehr als 13 Millionen Menschen dringend auf humanitäre Hilfe angewiesen sind. Über die Hälfte aller Kinder unter fünf Jahren sind unterernährt. Die schweren Kämpfe verschlechtern die schwierige Ernährungslage noch mehr. Anhaltende Kämpfe verhindern, dass Helfer die notleidenden Menschen erreichen. Viele werden selbst angegriffen und müssen um ihr Leben fürchten. 

Ebola-Präventionsmaßnahme: Kinder in einer Schule nahe Goma lernen das Händewaschen – in der Theorie… © Maya Jean-Jacques / Welthungerhilfe
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… und auch in der Praxis werden die Hygiene-Regeln des richtigen Händewaschens als Ebola-Präventionsmaßnahme eingeübt. © Maya Jean-Jacques / Welthungerhilfe
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Mit großen Informations-Plakaten wird auf dem Schulgelände über die Gefahren, Ansteckungswege und Symptome von Ebola sowie über Präventionsmaßnahmen informiert. © Maya Jean-Jacques / Welthungerhilfe
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Bei den Ebola-Präventions-Schulungen in den Schulen werden die Kinder und Jugendlichen auch aktiv einbezogen. © Maya Jean-Jacques / Welthungerhilfe
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Verteilung von Handwasch-Equipment: Mehrere Schulen der Region können das Material an einer zentralen Sammelstelle abholen. Mitarbeiter der Welthungerhilfe erläutern, wie es aufgebaut und benutzt wird. © Maya Jean-Jacques / Welthungerhilfe
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Jede Schule erhält mindestens einen Handwasch-Ständer, einen Eimer mit Deckel, ein kleines Becken zum Auffangen des Wassers, Seife sowie eine Box mit erläuternden Bildtafeln zum Thema Ebola. © Maya Jean-Jacques / Welthungerhilfe
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Zusammen mit ihrer Partnerorganisation Bon Dieu Dans la Rue schult die Welthungerhilfe Lehrerinnen und Lehrer darin, im Klassenzimmer Fakten zu Ebola zu vermitteln. Zum Beispiel geht es um die Symptome, Ansteckungswege und Präventionsmaßnahmen. © Maya Jean-Jacques / Welthungerhilfe
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Die Welthungerhilfe arbeitet unermüdlich für die Menschen vor Ort. Neben langfristig angelegten Ernährungsprojekten steht vor allem die Ebola-Prävention im Fokus. Aus Erfahrungen in Sierra Leone und Liberia ist klar, dass Aufklärungsarbeit der beste Schutz gegen das tödliche Virus ist. Deshalb erhalten Jugendliche und örtliches Gesundheitspersonal Schulungen in der Ebola-Vorsorge.

So geht die Welthungerhilfe gegen Ebola vor

Das Projekt wird finanziert vom Auswärtigen Amt (AA).

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Neben den Präventionsmaßnahmen gegen Ebola unterstützt die Welthungerhilfe die Menschen vor Ort in Ernährungsprojekten weiterhin dabei, einen nachhaltigen Weg aus Armut und Hunger zu finden. Sie lernen beispielsweise über Bienenzucht, Gemüseanbau und die Aufzucht von Bäumen. So bekommen sie die Chance, ein geregeltes Einkommen zu verdienen und sich neue Lebensgrundlagen zu erarbeiten.

Unterstützen Sie die Welthungerhilfe dabei, den Menschen in der Demokratischen Republik Kongo die Hoffnung auf eine bessere Zukunft zu geben – frei von Hunger und Armut. Ihre Spende ist ein wichtiger Beitrag auf diesem Weg.

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