Zur Hauptnavigation springen Zur Suche springen Zum Seiteninhalt springen Zum Footer springen

loading
Viele Frauen stehen in einer Schlange.
Kenia

Mit Kenias Start-ups gegen den Hunger

Jetzt spenden
Themenschwerpunkt
Ernährung Mehr erfahren
Kerstin Bandsom Team Communications

Im Bezirk Kitui im Südosten Kenias hat es die letzten Monate kaum geregnet. Schon seit drei Jahren ist die Bevölkerung der Region regelmäßig mit schwerem Dürren und Überschwemmungen konfrontiert. Ernten werden dadurch zerstört oder fallen komplett aus. Deshalb sehen sich viele kleinbäuerliche Familien auch immer häufiger gezwungen, ganze Mahlzeiten komplett ausfallen zu lassen. Was die Lage noch verschlimmert: Der Schädlingsbefall hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Nagetiere, Krankheiten oder Insekten zerstören die Felder und Lebensmittel. Eine der vielen Folgen der globalen Klimakrise.

Im Dorf Kinakoni in Kitui wird die Situation der rund 5.000 dort lebenden Menschen immer bedrohlicher: Es fehlt an Wasser, Nahrung und Einkommensmöglichkeiten. Die Felder sind staubtrocken und die letzte Ernte ist ausgeblieben. Viele Kinder zeigen mittlerweile eindeutige Symptome von Unter- und Mangelernährung.

Digitales Bezahlsystem: So geht Wasserholen im Ngakaa Water Project in Makueni County, Kenia. Innovationen: Mit Ideen Großes bewirken

Ideen teilen, Wirkung skalieren: Globale Partnerschaften und soziales Unternehmertum zum Wohle von in Armut lebenden Menschen.

Innovative Ideen gegen den Hunger gesucht

Gemeinsam mit der Dorfbevölkerung und der STERN-Stiftung sucht die Welthungerhilfe nach neuen Lösungsansätzen, um die strukturellen Gründe für Hunger im Dorf Kinakoni zu beseitigen. Dazu kooperieren wir eng mit der Start-up-Szene Nairobis. Gemeinsam mit den lokalen Expert*innen und der Dorfgemeinschaft möchten wir innovative Lösungen erarbeiten, die beispielsweise zur Verbesserung der Einkommenssituation, der Schulausbildung und der landwirtschaftlichen Erträge beitragen.

“Das Dorf Kinakoni steht exemplarisch für viele Dörfer in Kenia, wo die Menschen mit zahlreichen Krisen gleichzeitig kämpfen: Hunger und Armut werden durch die aktuelle Dürre, vorangegangene Überschwemmungen und Heuschreckenplagen als Folgen des Klimawandels weiter verschärft. Aber auch fehlende Infrastruktur und soziale Sicherheitsnetze oder schlechte Bildungsangebote und Gesundheitsvorsorge führen dazu, dass Familien keinerlei Existenzgrundlage mehr haben,“ so Kelvin Shingles, Landesdirektor der Welthungerhilfe in Kenia.

Ziel ist, dass die neu entwickelten Ansätze in der Hungerbekämpfung anschließend auch in anderen Dörfern, Regionen und Ländern zum Einsatz kommen können.

So hilft das Projekt in Kinakoni und der Region

Das Projekt wird gemeinsam mit der Stiftung STERN umgesetzt. 

Dürre und Hunger in Kenia

Seit einem Jahr kein Regen – Für die kleinbäuerlichen Familien bedeutet das: Keine Ernte und nicht genügend zu essen.

Mehr erfahren

Das könnte Sie auch interessieren