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Kind schöpft Wasser mit den Händen
Liberia

Stabilität nach der Ebola-Epidemie

Projektstatus laufend
Themenschwerpunkt
Wasser & Hygiene
Kerstin Bandsom Team Communications

„In den letzten drei Jahren habe ich viel über Gesundheit, Hygiene und Ernährung gelernt“, berichtet Pauline. Die junge Hygiene-Botschafterin war sich auf Anhieb sicher, dass sie mitmachen wollte bei dem Gesundheitsclub, den die Welthungerhilfe an ihrer Schule eingerichtet hatte.

In Schulgesundheitsclubs erarbeiten Schülerinnen und Schüler wichtige Informationen über den Umgang mit Nahrungsmitteln und die Wichtigkeit sauberen Trinkwassers. Die Clubs sind für die Welthungerhilfe eine zentrale Maßnahme, um die Menschen auf die Themen Krankheitsvorbeugung und Hygiene aufmerksam zu machen. Themen, die seit der letzten Ebola-Epidemie an enormer Bedeutung gewonnen haben.

Ebola versetzt Liberia in Ausnahmezustand

Von Dezember 2013 bis Ende 2015 legte das verheerende Ebola-Virus Liberia weitestgehend lahm. Fast 10.000 Menschen steckten sich an, 4.400 starben infolgedessen an Ebola. Unter den Todesopfern waren auch 184 Gesundheitshelfer und Ärzte. Insgesamt infizierten sich 372 Männer und Frauen in medizinischen Berufen mit dem Virus. Auf dem Land blieben 1,5 Millionen Menschen ohne Gesundheitsversorgung. Die hygienische Situation in den Krankenhäusern war katastrophal.

Unterricht über Schutzmaßnahmen vor Ebola in Liberia
Neue Krankheiten durch hygienisches Verhalten vermeiden – in Schulungen klären Mitarbeiter der Welthungerhilfe Bevölkerung und Klinikpersonal auf. © Daniel Pilar

Hygiene und Ernährung sichern – auch nach der Epidemie

Heute ist die Ebola-Krise in Westafrika gebannt. Trotzdem machen Hunger und Armut den Menschen in Liberia weiterhin zu schaffen. Deshalb setzt die Welthungerhilfe ihre Erfahrungen aus der Nothilfe während der Ebola-Epidemie gezielt für langfristige Entwicklung ein.

Im Zuge dessen wird das Verkehrsnetz ausgebaut und Straßen, insbesondere in ländlichen Gebieten, werden verbesset. Krankenhäuser, Gärten und Jugendclubs werden errichtet und die Sanitäranlagen in Schulen neu erbaut oder verbessert. Mehr als 126.000 Menschen sollen von dem Projekt profitieren.

Wissen über Hygiene weitergeben

Manchmal sind  es schon die Erfolge Einzelner, die viel bewirken: 2016 wurde Pauline auf einer Veranstaltung in Zwedru zur „Miss Hygiene 2016“ ernannt. Es war einer der glücklichsten Momente meines Lebens“, erzählt sie stolz. Ihren Titel nimmt die junge Frau sehr ernst und plant, auch in Zukunft ihr Hygiene-Wissen weiterzugeben: „Ich bin besonders daran interessiert, mit Mädchengruppen über Menstruation zu sprechen.“

Portraitfoto von Pauline, Miss Hygiene, in ihrem Heimatort Zieh in Liberia
Pauline ist Miss Hygiene in ihrem Heimatort Zleh, Liberia. © Celia Ruiz
So hilft die Welthungerhilfe in Liberia

(Projekt-Nr.: LBR 1053)

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