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Exkl.: Fotoreportage bei Projekten der Welthungerhilfe in Madagaskar
Madagaskar

Michaela May setzt sich ein

Themenschwerpunkt
Ernährung
Kerstin Bandsom Team Communications

Karge Landschaft, ausgetrocknete Flussbetten, rote Erde. So sieht der Südwesten Madagaskars aus. Hier liegt Tuléar, eine Projektregion der Welthungerhilfe, die Michaela May besucht hat. Die beliebte Schauspielerin engagiert sich schon seit einigen Jahren für die Welthungerhilfe. Die erfolgreichen Projekte in Madagaskar haben sie begeistert: "Es werden keine Almosen verteilt, sondern sinnvolle Starthilfe für ein würdiges Leben aus eigener Kraft gegeben."

Hunger und Armut im Urlaubsparadies

Madagaskar ist bei vielen als Urlaubsparadies bekannt. Die Realität auf der Insel an der Ostküste Afrikas ist weit weniger schön: Rund 92 Prozent der knapp 30 Millionen Madagassen leben unterhalb der Armutsgrenze. Vor allem im Süden und Südwesten des Landes ist der Hunger groß. 55.000 Kinder sterben hier jedes Jahr an Unter- und Mangelernährung. Die Folgen des Klimawandels verschärfen die Situation. Madagaskar gehört zu den am stärksten betroffenen Ländern.

Gegen den Hunger in Madagaskar Hintergrund

Die Arbeit der Welthungerhilfe in Madagaskar

Um Hunger und Armut entgegen zu wirken, unterstützt die Welthungerhilfe Kleinbauern in Madagaskar, denn rund 80 Prozent der Bevölkerung leben von der Landwirtschaft. Im Dorf Ambatolily in der Kommune Millenaka unterstützt die Welthungerhilfe kleinbäuerliche Familien in der direkten Nachbarschaft von Naturreservaten. Illegale Abholzung ist hier ein großes Problem. In umfangreichen Schulungen erfahren die Kleinbauern, wie sie ihre Böden besser schützen und die Ernte-Erträge steigern können. Zudem wird Frauen in einem Aus- und Fortbildungsprogramm zu mehr Selbstständigkeit und Unabhängigkeit verholfen. 

Exkl.: Fotoreportage bei Projekten der Welthungerhilfe in Madagaskar
Von den Erfolgen der Menschen aus der Projektregion Tuléar war sie sehr beeindruckt. © Welthungerhilfe

Viele Frauen in der Region Tuléar leben in schwierigen familiären Verhältnissen und müssen als Alleinversorger sich selbst und mehrere Kinder ernähren. Insbesondere die Frauenkooperative "Force de Légumes" von Madame Véronique hat Michaela May beeindruckt. Die Schauspielerin hilft den Bäuerinnen bei ihrem Besuch beim Schälen von Bohnen und Mais und drückt ihre Hochachtung für die Frauen aus: "Es ist schön zu sehen, wie sie dank der Hilfe der Welthungerhilfe aufblühen und zu selbstständigen Kleinunternehmerinnen werden!"

Mit ein wenig Hilfe kann man viel bewegen

Am Ende ihrer Reise ist Michaela May von der erfolgreichen Arbeit der Welthungerhilfe überzeugt: "Man sieht, dass es genug Nahrung gibt, um den Hunger zu beseitigen", sagt sie. "Mit ein wenig Hilfe kann man viel bewegen. Schon für circa 15 Euro erhält eine Familie Saatgut, Spaten und Schaufeln für das Anlegen eines Gemüsegartens. Bitte helfen auch Sie. Denn jeder hat ein Recht auf Nahrung!"

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