Pakistan
+++ Aktuell: Monsun-Überschwemmungen fordern Todesopfer +++ In Pakistan sind seit Ende Juni über 1.000 Menschen bei Überschwemmungen ums Leben gekommen. Die meisten Todesopfer gibt es in der besonders heftig getroffenen Region Khyber Pakhtunkhwa im Norden des Landes. Insgesamt sind knapp 7 Millionen Menschen sind von der Katastrophe betroffen. Die Welthungerhilfe und ihre Partner sind in mehreren betroffenen Gebieten aktiv. Um schnell Hilfe leisten zu können, wurden in einem ersten Schritt 500.000 Euro für diesen Zweck bereitgestellt. Unsere Kolleg*innen konzentrieren sich darauf, die Menschen vor Ort mit sauberem Wasser, Lebensmitteln und provisorischen Unterkünften zu versorgen. +++ Pakistan zählt zu den weltweit am stärksten vom Klimawandel betroffenen Ländern. Extremer Regen und Erdbeben – immer wieder kommt es zu schweren Naturkatastrophen. Vor allem kleinbäuerliche Familien leiden unter den regelmäßigen Erdbeben, Überflutungen und Erdrutschen. Ihre Häuser werden von den Naturgewalten mitgerissen, Felder und Bewässerungsanlagen zerstört. Ausstehende Ernten werden vernichtet, Saatgut kann nicht ausgebracht werden. Die Welthungerhilfe führt in Pakistan sowohl akute Nothilfe-Projekte, als auch langfristige Projekte der Entwicklungszusammenarbeit durch. Maßnahmen zur Katastrophenvorsorge helfen den Menschen zudem, auf kommende Ernstfälle, wie beispielsweise starken Monsunregen, besser vorbereitet zu sein.