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Nothilfe im Südsudan
Südsudan

Kreislauf von Hunger, Gewalt und Not

Projektstatus laufend
Themenschwerpunkt
Ernährung
Kerstin Bandsom Team Communications

Leid, Vertreibung und Hunger sind bereits seit Jahren ständiger Begleiter im Südsudan. Doch die aktuelle Situation könnte bedrohlicher kaum sein. Mehrere Millionen Menschen können sich dort durch die andauernden Kämpfe nicht mehr selbst versorgen. Die ganze Region, das Horn von Afrika, leidet zudem unter einer schweren Dürre. Die Welthungerhilfe ist in dem von einer Hungersnot betroffenen Bundesstaat Unity State seit Jahren tätig und versorgt die Menschen mit Nahrungsmitteln.

Krieg - Dürre - Hunger | Der Einsatz der Welthungerhilfe im Südsudan
Krieg - Dürre - Hunger | Der Einsatz der Welthungerhilfe im Südsudan

Immer wieder verschärfen erneute Gewaltausbrüche die Situation. Über 4,2 Millionen Menschen sind auf der Flucht, 1,76 Millionen sind Vertriebene im eigenen Land, 2,45 Millionen sind in Nachbarländer geflohen (UN OCHA, April 2018). Sie suchen Schutz in sichereren Gebieten oder in Flüchtlingscamps. Doch die Bedingungen dort sind schlecht, es fehlt an Zelten, Wasser und Hygiene. Die meisten der Flüchtlinge sind von Nahrungsmittellieferungen abhängig.

Deckblatt: Welthungerhilfe in - Südsudan Factsheet Südsudan

Hintergründe und Fakten zur Situation im Südsudan.

Das Leid trägt die Bevölkerung

Die Ursachen der großen Not im Südsudan liegt in der Gewalt. Schon seit den 1950er-Jahren leben die Menschen fast ununterbrochen mit bewaffneten Konflikten. Der Kreislauf von Hunger, Gewalt und Not wird ohne strukturelle Veränderungen kaum zu durchbrechen sein. Die Leidtragenden aber sind in der Bevölkerung.

Auch in so wichtigen Zeiten wie der Aussaat legen die Konfliktparteien ihre Waffen nicht nieder. Die Folge: Viele Felder konnten im letzten Jahr erneut nicht bestellt werden. Und das in einem Land, in dem 90 Prozent der Bevölkerung von der Landwirtschaft leben. Dringend benötigte Ernten fallen häufig aus. Arbeitsplätze und andere Einkommensquellen gibt es kaum. Die Preise für Nahrungsmittel sind instabil, die Menschen geben den allergrößten Teil ihres Geldes für ihr Essen aus.

So hilft die Welthungerhilfe im Südsudan
Hunger geht mit Wut einher

Hungersnot in Teilen von Südsudan: Thomas Hoerz hat im Flüchtlingscamp Bentiu geholfen und schildert seine Eindrücke.

Mehr erfahren

Die Welthungerhilfe arbeitet gemeinsam mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbHim Südsudan. 

(Projektnummer: SSD 1040-16)

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Deutsche Welthungerhilfe e. V., Sparkasse KölnBonn IBAN DE15 3705 0198 0000 0011 15, BIC COLSDE33
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